Zwei FCL-Fanarbeiter sollen helfen, Krawalle zu verhindern
Aktualisiert

Zwei FCL-Fanarbeiter sollen helfen, Krawalle zu verhindern

Der FC Luzern hat sein Fanprojekt gestartet. Dabei stehen weniger die Hooligans, sondern vielmehr die jugendlichen Fans im Vordergrund.

Chregu Wandeler und Stefan Parpan haben Anfang August als Fanarbeiter ihre Stelle angetreten. Die soziokulturellen Animatoren sollen in den nächsten drei Jahren der Projektphase zu den zentralen Ansprechpersonen für die FCL-Fans werden. Sie sind an allen Fussballspielen des Klubs in der Fankurve mit dabei. «Erst müssen wir jetzt Vertrauen schaffen», so Stellenleiter Chregu Wandeler. Eines ist aber schon jetzt klar, sagt Stefan Parpan: «Gegen Hooligans vorzugehen wird sehr schwierig werden.»

Die Kosten für die total 120 Stellenprozente betragen 200000 Franken. Das Geld wird von der Stadt, dem Kanton, dem FCL sowie von Privaten kommen.

Bei den Fans wird das Projekt wohlwollend, aber dennoch kritisch aufgenommen. «Wir werden die Faninitiative an ihren Taten messen», sagt Orlando Willi von den United Supporters Luzern. Fanarbeiter anderer Schweizer Klubs sind überzeugt, dass das Projekt in Luzern Wirkung zeigen wird. Josef Zindel, Sprecher des FC Basel, sagt aber auch: «Allzu schnelle Resultate darf man nicht erwarten.»

Renata Schmid

Deine Meinung