Australien – Zwei Jugendliche fahren absichtlich 15 Kängurus tot
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AustralienZwei Jugendliche fahren absichtlich 15 Kängurus tot

Ein Akt von Tierquälerei erschüttert Australien. Zwei 17-Jährige stehen vor Gericht, weil sie für den Tod von 15 Kängurus verantwortlich sein sollen.

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Dieses Baby-Känguru überlebte die brutale Attacke.

Dieses Baby-Känguru überlebte die brutale Attacke.

Wires/Twitter
Graue Riesenkängurus sind die grössten lebenden Kängurus und Beuteltiere.

Graue Riesenkängurus sind die grössten lebenden Kängurus und Beuteltiere.

Pixabay
Die Männchen werden bis zu 1,60 Meter gross und erreichen ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm.

Die Männchen werden bis zu 1,60 Meter gross und erreichen ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm.

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Zwei Jugendliche in Australien müssen sich wegen einer tödlichen Attacke auf 15 Kängurus vor Gericht verantworten. Die beiden 17-Jährigen wurden angeklagt und müssen sich Ende November einem Prozess vor einem Jugendgericht stellen, teilte die Polizei mit.

Die toten Riesenkängurus, unter ihnen zwei Jungtiere, waren am Wochenende an zwei verschiedenen Orten nahe der Küstenstadt Batemans Bay im Südosten des Landes entdeckt worden.

Die Polizei von New South Wales teilte der «BBC» mit, dass die Kängurus von einem Auto angefahren worden waren. Das Motiv der Jugendlichen ist nicht bekannt. Den beiden mutmasslichen Tätern drohen eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren und eine Geldstrafe von 22’000 Australischen Dollar (15’000 Franken).

Die Tierschutzorganisation Wires verurteilte die Tat als einen «tragischen und sinnlosen Akt», der bei den freiwilligen Helfern vor Ort und den Anwohnern schwere Spuren hinterlassen habe.

Ein Baby-Känguru überlebte die Attacke. «Als sie bei uns ankam, war sie so gut wie tot», sagte die Wires-Vertreterin Janelle Renes dem Fernsehsender ABC über das kleine Weibchen. Inzwischen gehe es ihr aber «überraschenderweise unglaublich gut». Die Tierschutzorganisation gab dem Jungtier den Namen Hope (Hoffnung).

Östliche Graue Riesenkängurus sind vor allem im Osten und Süden Australiens beheimatet. Die Männchen werden bis zu 1,60 Meter gross und erreichen ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm.

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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(AFP/job)

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