07.12.2017 11:34

Zürich-OerlikonZwei Männer mit Messer bedroht und ausgeraubt

Innert weniger Minuten sind am Mittwochabend in der Nähe des Bahnhofs Oerlikon zwei Männer ausgeraubt worden. Der Täter wird in beiden Fällen ähnlich beschrieben.

von
jen
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Tatort 1: An der Kreuzung Ruedi-Walter-Strasse/Otto-Schütz-Weg in Zürich-Oerlikon raubte ein Mann mit Messer einen jungen Mann aus.

Tatort 1: An der Kreuzung Ruedi-Walter-Strasse/Otto-Schütz-Weg in Zürich-Oerlikon raubte ein Mann mit Messer einen jungen Mann aus.

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Tatort 2: Ein Taxifahrer meldete ebenfalls, dass er ausgeraubt worden sei. Gemäss seinen Aussagen hatte er sein weisses Fahrzeug an der Tankstelle an der Brown-Boveri-Strasse 3 abgestellt und sass auf dem Fahrersitz, als eine unbekannte männliche Person an die Scheibe klopfte und nach dem Weg fragte.

Tatort 2: Ein Taxifahrer meldete ebenfalls, dass er ausgeraubt worden sei. Gemäss seinen Aussagen hatte er sein weisses Fahrzeug an der Tankstelle an der Brown-Boveri-Strasse 3 abgestellt und sass auf dem Fahrersitz, als eine unbekannte männliche Person an die Scheibe klopfte und nach dem Weg fragte.

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Gegen 23 Uhr hatte sich zunächst ein junger Mann bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich gemeldet: Er sei auf offener Strasse von einem Mann mit einem Messer bedroht und ausgeraubt worden. Der Täter sei mit dem Bargeld weggerannt.

Nur wenige Minute später meldete ein Taxifahrer, dass er ein paar Strassenzüge weiter ebenfalls von einem Mann, der mit einem Messer drohte, ausgeraubt worden sei. Gemäss dem Taxifahrer hatte er sein weisses Fahrzeug an einer Tankstelle abgestellt und sass auf dem Fahrersitz, als eine unbekannte männliche Person an die Scheibe klopfte und nach dem Weg fragte.

Polizei schliesst weitere Opfer nicht aus

Während der Taxifahrer in seinem Navigationsgerät nachschaute, zog der unbekannte Mann ein Messer hervor und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Taxifahrer gab es ihm. Auch hier flüchtete der Täter mit dem erbeuteten Bargeld.

Die beiden Tatorte liegen nahe beieinander, wie die Stadtpolizei Zürich am Donnerstag mitteilte. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Delikten gibt, klärt sie nun ab. Die Polizei schliesst auch nicht aus, dass es noch weitere Opfer von ähnlichen Straftaten gibt, und sucht deshalb nach Zeugen. (jen/sda)

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