Zwei Menschen bei Bergunfällen gestorben
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Zwei Menschen bei Bergunfällen gestorben

Bei Unfällen in den Schweizer Bergen sind am Wochenende zwei Menschen getötet worden. Ein 18-jähriger Deutscher starb am «Adlerpass» auf dem Gebiet der Walliser Gemeinde Saas Fee bei einem Sturz in eine Gletscherspalte. Ein 75-jähriger Schweizer stürzte am Ochsen im Bernbiet zu Tode.

Der 18-Jährige war gemeinsam mit seinem Vater und seiner Schwester unterwegs. Der Unfall ereignete sich gegen 14.00 Uhr beim Abstieg vom «Adlerpass» auf einer Höhe von 3.180 Metern über Meer, wie die Walliser Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Der Jugendliche stürzte rund 20 Meter in eine Gletscherspalte. Die drei Alpinisten waren nicht angeseilt.

Der zweite tödliche Bergunfall ereignete sich kurz nach 10.00 Uhr beim Abstieg vom Ochsen auf dem Gemeindegebiet von Rüschegg. Der 75-jährige Mann war zuvor mit seiner Frau von der Alp Alpigle aus auf den Berg aufgestiegen. Auf dem Gipfel gesellte sich ein unbekannter Wanderer zu ihnen. Gemeinsam traten sie hintereinander gehend den Abstieg an. Plötzlich stürzte der zuvorderst gehende 75-Jährige über einen Abhang und durch einen steilen Couloir auf eine Weide ab. Sofort wurden die Rettungskräfte alarmiert. Der Mann konnte von der Rega jedoch nur noch tot geborgen und ausgeflogen werden. Er hatte sich bei dem Sturz tödliche Verletzungen zugezogen.

Ein abgestürzter Spaziergänger ist am Freitagabend im Baselbieter Wandergebiet Wasserfallen dank einer raschen und grossangelegten Suchaktion rasch gefunden worden. Der 27-jährige Schweizer wurde verletzt ins Spital eingeliefert, wie die Kantonspolizei Basel-Landschaft mitteilte. Er war gegen 20.00 Uhr mit seiner Freundin und einem Hund unterwegs, als der Hund über eine Böschung abrutschte. Bei der gemeinsamen Bergung des Hundes rutschte der Mann selbst aus, schlitterte 50 Meter den Hang hinunter und fiel danach mehrere Meter in die Tiefe. (dapd)

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