Zwei neue FDP-Kandidaten für Villiger-Nachfolge

Aktualisiert

Zwei neue FDP-Kandidaten für Villiger-Nachfolge

Auch der Tessiner Nationalrat Fulvio Pelli und die Aargauer Nationalrätin Christine Egerszegi steigen ins Rennen um die Nachfolge Kaspar Villigers.

Der Solothurner Finanzdirektor Christian Wanner verzichtet.

Nach den Wahlen rückt für die Freisinnigen die Frage der Nachfolge ihres abtretenden Bundesrats Kaspar Villiger wieder vermehrt ins Zentrum. Die Geschäftsleitungen verschiedener Kantonalparteien beschäftigten sich am Montag mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten.

So beschloss der Tessiner FDP-Vorstand, eine Kandidatur Pellis zu unterstützen. An der Delegiertenversammlung vom nächsten Donnerstag in Sant'Antonio soll seine Kandidatur abgesegnet und eingereicht werden.

Der 52-jährige Anwalt begründet seine Bewerbung mit dem guten Abschneiden der Tessiner FDP bei den Wahlen. Zudem sei das Tessin seit dem Rücktritt von Flavio Cotti (März 1995) nicht mehr im Bundesrat vertreten, sagte Pelli auf Anfrage.

Die FDP Aargau schlägt der FDP-Fraktion der Bundesversammlung die 55-jährige Christine Egerszegi zur Wahl in den Bundesrat vor. Die Sprachlehrerin und Sozialpolitikerin wurde am Montagabend von der Geschäftsleitung nominiert.

Egerszegi hatte sich schon vor einem Jahr als Nachfolgerin von Villiger ins Gespräch gebracht, was ihr Kritik aus den eigenen Reihen einbrachte.

Eine Absage kam am Montagabend aus dem Kanton Solothurn: Der 56- jährige Finanzdirektor Christian Wanner verzichtet «nach reiflicher Überlegung» auf eine Bewerbung.

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(sda)

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