Aktualisiert 08.09.2009 21:54

Coupe Gordon BennettZwei Notlandungen nach 1000 Kilometern

Beim härtesten Ballon-Rennen der Welt, dem Coupe Gordon Bennett, haben zwei Teams aus Österreich und Finnland nach mehr als 1000 Kilometern in der Luft in Algerien notlanden müssen. Die beiden Finnen zogen sich dabei am Montagabend leichte Verletzungen zu.

Sie krachten am Strand von Sidi Khelifa nach 1041 Kilometern Ballonfahrt auf den Boden, wie das algerische Radio am Dienstag berichtete. Das österreichische Team musste das Rennen an einem Strand bei Tigzirt abbrechen und notlanden. Es hatte bereits 1044 Kilometer zurückgelegt.

Die Gasballon-Fahrer waren am Samstag zusammen mit etlichen anderen Mannschaften in Genf gestartet. Am Dienstag waren unter anderem noch Teams aus den USA, Frankreich und der Schweiz im Rennen. Ziel ist es, mit dem Gasballon möglichst weit zu fliegen.

Das führende US-Team hatte am Abend bereits rund 1500 Kilometer zurückgelegt. Es war über Spanien unterwegs. Den Amerikanern dicht auf den Fersen war «Schweiz 1» mit Kurt Frieden und Pascal Witprächtiger. Die beiden Ballonfahrer sind bisher rund 1400 Kilometer weit gekommen.

Die Veranstaltung ist die die berühmteste und abenteuerlichste ihrer Art. Der Wettkampf war 1906 vom US-Pressemagnaten und Abenteurer James Gordon Bennett ins Leben gerufen worden, um die technische Entwicklung in der Luftfahrt zu fördern.

(sda)

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