Aktualisiert 04.08.2014 09:52

Travailsuisse-Forderung

Zwei Prozent mehr Lohn im nächsten Jahr

Die Konjunktur ziehe mittlerweile wieder an. Damit gebe es in den meisten Branchen Luft für Lohnerhöhungen, findet der Gewerkschaftsdachverband Travailsuisse.

Martin Flügel, Präsident von Travaille.Suisse.

Martin Flügel, Präsident von Travaille.Suisse.

Der Gewerkschaftsdachverband Travailsuisse fordert für das kommende Jahr Lohnerhöhungen in der Grössenordnung von 2 Prozent. Begründet wird die Forderung mit der bescheidenen Lohnentwicklung der letzten Jahre.

Mit grossem Einsatz und hoher Flexibilität hätten die Arbeitnehmenden dazu beigetragen, die Schweizer Wirtschaft aus der Krise zu heben, heisst es im Communiqué von Travailsuisse. Nachdem die internationalen Krisenjahre relativ schadlos überwunden worden seien und die Konjunktur mittlerweile wieder anziehe, gebe es in den meisten Branchen Luft für deutliche Lohnerhöhungen.

Lohnschere wurde grösser

Die Lohnschere habe sich in den letzten Jahren weiter geöffnet, hiess es als Begründung weiter. Während die Managerlöhne stark gestiegen seien, hätten die übrigen Arbeitnehmer nur geringfügig mehr verdient.

Zum Gewerkschaftsverbund Travailsuisse gehören neben der mehrere Branchen umfassenden Gewerkschaft Syna etwa auch die Hotel&Gastro-Union und Transfair. Letztere ist in der öffentlichen Verwaltung, der Post, der Swisscom und den Verkehrsunternehmen präsent. (sda)

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