Escholzmatt LU: Zwei Schwerverletzte nach Postauto-Crash
Aktualisiert

Escholzmatt LUZwei Schwerverletzte nach Postauto-Crash

Im Entlebuch ist es zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Postauto gekommen. Acht Personen wurden verletzt. Zum Unfall kam es, weil eine Ladeklappe herausragte.

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Auf der Strasse zwischen Escholzmatt LU und Wiggen LU passierte der Unfall mit einem Lastwagen und einem Postauto. Das Postauto wurde auf der Seite aufgeschlitzt.

Auf der Strasse zwischen Escholzmatt LU und Wiggen LU passierte der Unfall mit einem Lastwagen und einem Postauto. Das Postauto wurde auf der Seite aufgeschlitzt.

Luzerner Polizei
Acht Personen wurden beim Unfall verletzt. An der Seite und am Heck ist das Postauto schwer beschädigt.

Acht Personen wurden beim Unfall verletzt. An der Seite und am Heck ist das Postauto schwer beschädigt.

Luzerner Polizei
Auch vorne sind Schäden zu erkennen.

Auch vorne sind Schäden zu erkennen.

Luzerner Polizei

Am Donnerstagmorgen um 7.30 Uhr hat sich auf der Strasse zwischen Escholzmatt und Wiggen LU im Bereich Chrüzmatte ein schwerer Unfall ereignet. Dort stiessen ein Lastwagen und ein Linienbus der Postauto AG zusammen.

Vom Aufprall wurden acht der 13 Personen im Postauto verletzt. Sie sind zwischen 14 und 57 Jahre alt. Zwei erheblich verletzte Passagiere wurden mit Rettungshelikoptern ins Spital gebracht, ihre Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich. Fünf leichtverletzte Personen wurden mit Ambulanzen in Spitäler gebracht. Fünf unverletzte Passagiere wurden durch ein Care Team betreut. Der ebenfalls leicht verletzte Chauffeur ging selber zum Arzt. Auch der Lastwagen-Chauffeur blieb unverletzt.

Der Sachschaden beträgt 330'000 Franken. Das Postauto hat Totalschaden, ein Auto, das hinter dem Postauto fuhr, wurde von Trümmern beschädigt.

Seitenladen ragte heraus

Bereits ist klar, warum es zum Unfall gekommen ist: «Beim Lastwagen ragte dabei der Seitenladen der Kippbrücke gegen die Strassenmitte heraus. Dieser kollidierte mit dem Postauto und schlitzte dieses die ganze Länge auf», teilte die Polizei mit. Weshalb der Seitenladen herausragte sei Gegenstand von laufenden Ermittlungen.

Firma schützt Chauffeur

Auch bei der betroffenen Transportfirma weiss man dies noch nicht. Der Verwaltungsratspräsident des Unternehmens sagte auf Anfrage: «Es gibt noch keine Erklärung, warum die Seitenladen der Kippbrücke gegen die Strassenmitte heraus ragen konnte. Um das abzuklären, wird der Lastwagen jetzt untersucht. Der Chauffeur hat aus heutiger Sicht keinen Fehler begangen.»

«Ich hörte einen lauten Knall»

Ein Augenzeuge sagte, dass er am Morgen einen lauten Knall gehört habe. «Ich dachte zuerst, der Lastwagen habe einen Stein verloren.» Dann habe er aber gesehen, dass die beiden Fahrzeuge kollidiert seien.

Die Hauptstrasse war bei der Unfallstelle blockiert. Der Verkehr für leichte Motorfahrzeuge wurde durch die Feuerwehr örtlich umgeleitet. Die Durchfahrt für den Schwerverkehr war nicht möglich. Ab 11.15 Uhr war die Unfallstelle geräumt. (20 Minuten/sda)

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