Zwei Stunden Kampf und 40 Tote in Pakistan
Aktualisiert

Zwei Stunden Kampf und 40 Tote in Pakistan

In Pakistan sind bei einem Überfall auf einen Stützpunkt der paramilitärischen Grenztruppen mehr als 40 Menschen getötet worden.

Ein Armeesprecher teilte am Mittwoch mit, etwa 200 Aufständische hätten das Fort im Nordwesten des Landes am späten Dienstagabend überrannt. Während des zweistündigen Gefechts seien 40 Angreifer und sieben Grenzsoldaten ums Leben gekommen. 15 Soldaten sei die Flucht gelungen, 20 ihrer Kameraden würden vermisst.

Dem Militärsprecher zufolge griffen die Streitkräfte mit Artillerie in die Kämpfe ein. Der Stützpunkt sei aber noch immer in der Hand der Angreifer.

Der Angriff ereignete sich, nachdem Sicherheitskräfte mutmassliche Verstecke des Rebellenführers Baitullah Mehsud in dem Bezirk beschossen und dabei drei Menschen getötet hatten. Die Region Süd-Waziristan, wo sich der Überfall ereignete, gilt als Rückzugsgebiet der Taliban.

Sie liefern den Streitkräften in dem an Afghanistan grenzenden Gebiet seit Jahren Kämpfe. Die Behörden beschuldigen den Anführer der Gruppe, hinter dem Mord an Oppositionsführerin Benazir Bhutto zu stecken.

(sda)

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