Probleme an Bord: Zwei Swiss-Flieger drehen um, einer bleibt am Boden

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Probleme an BordZwei Swiss-Flieger drehen um, einer bleibt am Boden

Triebwerks-Problem auf dem Flug nach New York. Lüftungs-Problem auf dem Flug nach Manchester. Und ein technisches Problem bei einem Paris-Flug. Swiss-Passagiere brauchen Geduld.

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vro
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Ein Airbus A330-343 der Swiss musste am Montagabend auf dem Weg von Zürich nach Newark umkehren.

Ein Airbus A330-343 der Swiss musste am Montagabend auf dem Weg von Zürich nach Newark umkehren.

Keystone/Christian Beutler
Grund war ein erhöhter Ölverbrauch bei einem Triebwerk, teilte die Swiss mit.

Grund war ein erhöhter Ölverbrauch bei einem Triebwerk, teilte die Swiss mit.

Leser-Reporter/Screenshot Flightradar24
Auch ein Flüsterjet musste am Dienstagmorgen auf dem Weg nach Manchester umkehren.

Auch ein Flüsterjet musste am Dienstagmorgen auf dem Weg nach Manchester umkehren.

Keystone/Walter Bieri

Die Reise in die USA ist für 233 Swiss-Passagiere am Montagabend ungewollt in die Ferne gerückt. Dabei hatte für sie alles normal begonnen. Nachdem der Flieger in Zürich Richtung Newark gestartet war, «stellte die Cockpit-Crew einen erhöhten Ölverbrauch an einem der Triebwerke fest», teilt Swiss-Sprecherin Karin Müller auf Anfrage von 20 minutes mit. «Aufgrund der bevorstehenden Transatlantik-Route wurde entschieden, nach Zürich zurückzukehren.»

Kurz nachdem die Maschine Irland überflogen hatte, drehte sie deshalb ab und flog wieder nach Zürich. Dort wurde das Triebwerk untersucht, ein Ölleck habe jedoch nicht festgestellt werden können, so Müller. «Dennoch wurden entsprechende Reparaturarbeiten vorgenommen.»

Für die Passagiere hiess das: warten. Weil der Flug am Abend hätte stattfinden sollen, seien die Leute in Hotels untergebracht worden und würden am Dienstag auf die nächstmöglichen Verbindungen umgebucht, sagt Müller.

Passagiere wurden umgebucht

Auch am Dienstagmorgen musste ein Swiss-Flieger auf dem Weg nach Manchester umkehren – und dabei handelte es sich ausgerechnet um einen neuen Bombardier CS100, dem sogenannten Flüsterjet. «Beim Belüftungssystem des Flugzeuges ist eines von zwei Systemen ausgefallen», erklärt Müller.

«Der Weiterflug wäre zwar möglich gewesen, jedoch hat man aufgrund der optimalen Reparaturmöglichkeiten in Zürich entschieden, umzukehren.» Auch die Passagiere dieses Fluges wurden auf eine andere Maschine umgebucht. «Diese ist um circa zehn Uhr in Zürich nach Manchester abgeflogen», so Müller.

Neuer Flieger muss am Boden bleiben

Und das ist noch nicht alles: Passagiere, die am Dienstagnachmittag ebenfalls mit einem neuen Flüsterjet der Swiss nach Paris fliegen wollten, mussten wieder aus der Maschine aussteigen, berichten Leser. Swiss-Sprecher Stefan Vasic bestätigt: «Aufgrund einer technischen Unregelmässigkeit musste der Flug LX638 nach Paris heute Nachmittag annulliert werden.» Die Techniker seien derzeit daran, das Problem zu beheben. Damit der Flugbetrieb möglichst reibungslos weitergeführt werden könne, «haben wir uns entschieden, die betroffenen Passagiere auf andere Flüge umzubuchen.»

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