Zwischenfälle: Zwei Swiss-Flugzeuge notgelandet
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ZwischenfälleZwei Swiss-Flugzeuge notgelandet

Zwischenfälle in der Luft haben Anfang Januar gleich zwei Swiss-Flugzeuge zu vorzeitigen Landungen gezwungen - einmal war das Navigationssystem schuld, einmal hinderten Vögel das Flugzeug am Weiterflug.

Am vergangenen Sonntag musste ein Airbus A319 kurz nach dem Start in St. Petersburg zum russischen Flughafen zurückkehren, wie Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel zu einem Bericht der Zeitung «Blick» bestätigte. Wegen eines Vogelschlags im Steigflug sei ein Triebwerk beschädigt worden. Die Passagiere seien nach der Landung in St. Petersburg auf andere Flugzeuge umgebucht worden. Die Swiss-Maschine musste hingegen bis zum (heutigen) Dienstag in der russischen Metropole bleiben, wo Teile des Triebwerks ausgewechselt werden mussten, wie Donzel weiter erklärte. Im Verlauf des Tages wurde das Flugzeug ohne Passagiere in Kloten zurückerwartet.

Bereits am vergangenen 3. Januar entschied sich der Pilot eines Swiss-Flugs nach Madrid nach dem Start in Kloten wegen Problemen mit den Navigationssystemen für eine Rückkehr. Für die Passagiere bestand laut Donzel keine Gefahr. Er bezeichnete die beiden Zwischenfälle als seltene Routinefälle. Wegen technischer Problemen müssten weniger als 0,03 Prozent aller Flüge nach dem Start umkehren. (dapd)

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