20 Minuten gefälscht: Zwei Tage Sozialdienst für die Herausgeber
Aktualisiert

20 Minuten gefälschtZwei Tage Sozialdienst für die Herausgeber

Das Zürcher Mitmach-Magazin «dieperspektive» hat seine Dezember-Ausgabe von 7000 Exemplaren illegalerweise im 20-Minuten-Layout gestaltet und in die Verteilboxen von 20 Minuten im Raum Zürich gelegt.

Täuschend echt: Die Ausgabe der Perspektive im Gewand der 20 Minuten.

Täuschend echt: Die Ausgabe der Perspektive im Gewand der 20 Minuten.

Mit der Verwendung des Logos und des Layouts von 20 Minuten verletzte das Redaktionsteam die Urheber- und Markenrechte von 20 Minuten. Angesichts der Schwere des Vorfalls reichte die 20-Minuten-Geschäftsleitung eine Strafanzeige ein.

Nach einem klärenden Gespräch wurde die Anzeige aber zurückgezogen und eine aussergerichtliche Lösung gefunden: «Die Perspektive» entschuldigte sich auf ihrer Website für die unerlaubte Verwendung des 20-Minuten-Looks: «Es hätte andere und bessere Wege gegeben, unsere Botschaft umzusetzen.»

Im Sinne einer disziplinarischen Massnahme haben sich die fünf Verantwortlichen zudem verpflichtet, je zwei Tage Sozialdienst zu leisten. In den Genuss der Unterstützung kommen unter anderem der Pfuusbus von Pfarrer Sieber und die Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime.

Mehr Informationen zu der frechen Zeitung gibt es unter:

www.dieperspektive.ch (20 Minuten)

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