Opfershofen TG: Zwei Tonnen Aprikosen vor dem Müll gerettet
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Opfershofen TGZwei Tonnen Aprikosen vor dem Müll gerettet

Ein Thurgauer Bauer ist auf zwei Tonnen Aprikosen sitzen geblieben, weil er sie nicht an den Grossverteiler liefern konnte. Dank Facebook wurden sie nun doch an den Mann gebracht.

von
maw
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Ein Thurgauer Landwirt hatte kürzlich Probleme zwei Tonnen Aprikosen an den Grosshändler zu verkaufen.

Ein Thurgauer Landwirt hatte kürzlich Probleme zwei Tonnen Aprikosen an den Grosshändler zu verkaufen.

Tele Top
Die Früchte entsprächen nicht der gewünschten Norm.

Die Früchte entsprächen nicht der gewünschten Norm.

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Auf Facebook startete er dann einen Grossaufruf, dass er die Aprikosen günstiger an Kunden abgeben würde. Dies zeigte Wirkung.

Auf Facebook startete er dann einen Grossaufruf, dass er die Aprikosen günstiger an Kunden abgeben würde. Dies zeigte Wirkung.

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Weil sie wegen Unwetter optisch nicht einwandfrei aussahen, konnten kürzlich rund zwei Tonnen Aprikosen nicht in den normalen Verkauf gegeben werden. Wegwerfen wollte man die «Zweite-Klasse-Ware» jedoch nicht. Deshalb startete Manuel Horvath, Verkaufsleiter Aprikosenhof Opfershofen, via Facebook einen Aufruf, um die Früchte günstig abzugeben: zwei Franken für ein Kilo.

Dies zeigte Wirkung. Wie Tele Top berichtet, wurde Horvath mit Bestellungen förmlich überhäuft. Innert kürzester Zeit seien über 120 Bestellungen auf dem Hof eingegangen und alle Früchte konnten so schliesslich verkauft werden.

Mit dem Nüsslisalat war es ähnlich

Eine ähnliche Aktion fand vor rund einem Monat in Güttingen TG statt. Ein Landwirt konnte seinen Nüsslisalat nicht mehr an den Grosshändler verkaufen, da dieser die Qualität der Ware bemängelte. Da der Bauer den Salat aber nicht entsorgen wollte startete er eine Abholaktion. Auf rund einer halben Hektare Land konnten die Leute den Nüsslisalat selber pflücken und gratis mitnehmen.

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