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«Koh-Lanta» auf TF1Zwei Tote bei Dreharbeiten von Survival-Sendung

Die Dschungel-Überlebenssendung «Koh-Lanta» des französischen Senders TF1 forderte zwei Tote: Ein 25-jähriger Teilnehmer starb an einem Herzinfarkt – der begleitende Arzt beging danach Suizid.

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Die Dreharbeiten zur Dschungel-Überlebenssendung «Koh-Lanta» des französischen Senders TF1 sind für zwei Beteiligte in Kambodscha tödlich ausgegangen. Zuerst starb ein 25-jähriger Mitspieler an einem Herzinfarkt, danach beging der begleitende Arzt Selbstmord.

Sein Ruf sei in den Medien beschmutzt worden, schrieb der 38 Jahre alte Arzt, der die Dreharbeiten seit vier Staffeln begleitete, in einem Abschiedsbrief.

Die Produktionsfirma Adventure Line Productions (ALP) ihrerseits kündigte eine Verleumdungsklage gegen jene an, welche die Vorkommnisse zu ihren Zwecken verdrehten.

Der 25-jährige Kandidat war am 22. März während der Dreharbeiten gestorben. Eine Autopsie hatte keinerlei gesundheitliche Schwächen des jungen Mannes ergeben.

Augenzeugen berichteten allerdings, dass trotz des Unwohlseins des Mannes die Arbeit am Set vor Tropenkulisse auf der Insel Koh Rong nicht unterbrochen worden sei - dies obwohl der Arzt dazu geraten habe. Der Arzt nahm sich am Montag das Leben. Der Privatsender TF1 stellte nach dem Todesfall des Kandidaten die Sendung «Koh-Lanta» für dieses Jahr ein. (sut/sda)

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