Aktualisiert 22.06.2013 12:21

Solothurn

Zwei Tote bei schwerem Autounfall

Bei einem Autounfall auf der A5 in Richtung Biel sind zwei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verletzt. Der Unfallhergang ist noch unklar.

von
bro
Hier bei Solothurn ereignete sich der Unfall.

Hier bei Solothurn ereignete sich der Unfall.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 in Biberist SO sind am Samstagmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden, wie die Solothurner Kantonspolizei mitteilte.

Zu dem Unfall kam es kurz vor 09.30 Uhr zwischen dem Spitalhof und dem Lüsslingen-Tunnel. Ein Auto habe sich aus vorerst noch unbekannten Gründen auf dem Pannenstreifen befunden. Ein nachfolgender Lenker sei mit dem abgestellten Auto kollidiert.

Autobahn gesperrt

Die beiden Männer im Alter von 74 und 78 Jahren, die sich im Auto auf dem Pannenstreifen befanden, starben noch auf der Unfallstelle. Der 33-jährige Lenker des nachfolgenden Autos und dessen Beifahrerin wurden leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.

An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Autobahn A5 in Richtung Biel/Neuenburg musste vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Die Umstände, die zum Unfall führten, seien noch unklar und würden untersucht, schreibt die Polizei.

Die verschiedenen Verletzungsgrade:

Leichte Verletzungen:

Der Betroffene ist nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen: Es bedarf höchstens einer ambulanten Behandlung - diese kann sogar noch am Unfallort erfolgen. Unter leichten Verletzungen versteht man Prellungen oder Schürfwunden.

Mittelschwere Verletzungen:

Hier ist ein Spitalaufentalt angezeigt - dieser dauert aber nicht länger als sechs Tage an. Zu den mittelschweren Verletzungen zählt man Störungen der Vitalfunktion, Knochenbrüche, Verbrennungen sowie Quetschungen oder Risse innerer Organe.

Schwere Verletzungen:

Erlitt ein Mensch schwere Verletzungen, gilt sein Zustand häufig als kritisch. Bei Verunglückten können lebenswichtige Organe in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Auch von Gehirn oder Schädelverletzungen kann ein derart eingestufter Patient genauso betroffen sein, wie von inneren Blutungen. Der Betroffene wird mindestens eine Woche im Spital verbringen - vermutlich dauert dieser Aufenthalt aber länger an.

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