Zwei Tote bei zwei Explosionen in Internetcafés in China
Aktualisiert

Zwei Tote bei zwei Explosionen in Internetcafés in China

Die Polizei geht von Anschlägen aus, politische Hintergründe schliesst sie jedoch eher aus. Noch seien die Motive unklar.

Vier wurden verletzt, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag.

Die Polizei geht von Anschlägen aus, politische Hintergründe schliesst sie jedoch eher aus. Noch seien die Motive unklar. Weitere Angaben zum Ermittlungsstand wollte die Polizei nicht machen. Die Explosionen ereigneten sich im Abstand von etwa zehn Minuten am Freitagabend in Hefei.

Die zwei Internetlokale in der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Anhui liegen nur gut zehn Meter voneinander entfernt auf einer der grossen Einkaufsstrassen, berichtete der China News Service.

Das «Juxing»-Internetcafé hatte zwei Zimmer für insgesamt 70 bis 80 Nutzer, während das benachbarte, «Hao Yu» genannte Lokal über mindestens sechs Räume mit jeweils mehr als zehn Computern verfügte. In China gibt es rund 110 Millionen Websurfer und in den meisten Städten entsprechend viele Internetcafés.

(sda)

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