Zwei Touristen nach Badeunfällen in Bern vermisst
Aktualisiert

Zwei Touristen nach Badeunfällen in Bern vermisst

Nach Badeunfällen in der Aare in Bern werden seit Sonntagabend zwei Männer vermisst. Es handelt sich um Touristen aus Ecuador und Südkorea.

Kurz nach 18.00 Uhr meldeten zwei Personen beim Marzilibad, dass sie ihren Kollegen beim Schwimmen in der Aare auf der Höhe Eichholz aus den Augen verloren hätten. Beim Vermissten handelt es sich um einen 38-jährigen Ecuadorianer, der seine Ferien in der Schweiz verbrachte.

Keine Stunde später wurde in der Aare auf Höhe Dampfzentrale ein 19-jähriger Jugendlicher vermisst. Er gehörte zu einer südkoreanischen Reisegruppe. Der junge Mann hatte laut Mitteilung der Stadtpolizei Bern um Hilfe geschrien.

Einer seiner Begleiter wollte ihm zu Hilfe eilen, geriet aber selbst in Schwierigkeiten. Er konnte schliesslich von einem weiteren Schwimmer gerettet und anschliessend zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Von dem 19-jährigen Schwimmer fehlt bislang jede Spur.

Ein dritter Badeunfall am Samstagnachmittag verlief glimpflicher. Ein Mann war vom Altenbergsteg kopfvoran in die Aare gesprungen. Dabei schlug er auf dem Aaregrund auf. Er musste wegen einer Rissquetschwunde an der Stirn und Schrammen an Kinn und Nase verarztet werden.

Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass sich nur geübte Schwimmer in frei fliessende Gewässer begeben sollen. Schwimmhilfen böten keine hundertprozentige Sicherheit.

(sda)

Deine Meinung