Zwei Volksinitiativen eingereicht
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Zwei Volksinitiativen eingereicht

Die eidgenössischen Volksinitiativen «Rettet den Schweizer Boden» und «gegen den masslosen Bau umwelt- und landschaftsbelastender Anlagen» sind bei der Bundeskanzlei mit über 100 000 Unterschriften eingereicht worden.

Die Bundeskanzlei entscheidet, ob die Volksbegehren zustande gekommen sind. Die Initiative «gegen den masslosen Bau umwelt- und landschaftsbelastender Anlagen» weist 106 059 Unterschriften auf, wie die Stiftung Franz Weber und Helvetia Nostra mitteilten.

Anlagen wie Industriekomplexe, Flugplätze, Einkaufszentren, Sportstadien, Vergnügungsparks oder Parkhäuser sollen demnach nur noch erstellt werden können, wenn ein übergeordnetes Bedürfnis nachgeweisen und die Nachhaltigkeit gewährleistet ist.

108 748 Unterschriften weist die Initaitive «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen» auf. Mit diesem Volksbegehren will Umweltschützer Franz Weber mit Blick auf die Aufhebung der Lex Koller den Anteil von Zweitwohnungen - pro Gemeinde auf 20 Prozent beschränken. Dabei soll keine Rolle spielen, ob die Besitzer Ausländer oder Schweizer sind. (sda)

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