Finanzkrise: Zwei weitere US-Bankpleiten
Aktualisiert

FinanzkriseZwei weitere US-Bankpleiten

Die Serie von US-Bankenpleiten geht im neuen Jahr ungebrochen weiter. Als Nummer vier und fünf seit Jahresbeginn traf es nun zwei kleinere Banken in den US-Bundesstaaten Utah und Florida.

Das teilte die staatliche Einlagensicherung FDIC (Federal Deposit Insurance Corp.) am Freitagabend (Ortszeit) mit. Für die gescheiterte Magnet Bank in Salt Lake City (Utah) mit einer Bilanzsumme von knapp 293 Mio. Dollar habe sich anders als in den meisten bisherigen Fällen kein Käufer gefunden. Die FDIC geht aber davon aus, dass über sie die Einlagen aller Kunden abgesichert sind. Mit der Auszahlung der Gelder werde bereits an diesem Montag begonnen.

Die Einlagen der ebenfalls zusammengebrochenen Ocala National Bank in Ocala (Florida) gehen den Angaben nach an die Konkurrentin CenterState Bank Florida. Die Kundengelder sind so ebenfalls gesichert. Das Institut hatte eine Bilanzsumme von knapp 224 Mio. Dollar. Einen Teil der Bank übernimmt auch die FDIC selbst zur weiteren Abwicklung.

Im Jahr 2008 waren in Folge der Finanzkrise insgesamt 25 US- Geschäftsbanken zusammengebrochen. 2007 waren es dagegen lediglich drei Institute gewesen.

Der bislang grösste Banken-Zusammenbruch der US-Geschichte war Ende September vergangenen Jahres die Pleite der einst führenden US- Sparkasse Washington Mutual mit einer Bilanzsumme von mehr als 300 Mrd. Dollar. (sda)

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