Leichtathletik: Zwei Weltklassezeiten zum Auftakt der Diamond League
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LeichtathletikZwei Weltklassezeiten zum Auftakt der Diamond League

Asafa Powell nutzte den Auftakt der Diamond League in Doha zur Kampfansage an seine Konkurrenten. Der Jamaikaner legte mit einem Hauch zuviel Rückenwind zwei 100-m-Läufe in 9,75 und 9,81 Sekunden in den Bahn.

Asafa Powell versagt an Grossanlässen mit bedauernswerter Regelmässigkeit. Im Kampf gegen die Uhr indes bleibt der Jamaikaner ein Meister seines Fachs. Seine Top-Werte erreichte er mit 2,6 und 2,3 Metern Schiebewind, regulär sind bloss deren 2,0. Gleichwohl sendete Powell ein deutliches Signal an Weltrekordhalter Usain Bolt und Osaka-Weltmeister Tyson Gay (USA). Er kam verletzungsfrei durch den Winter und ist für neue Grosstaten bereit. Mit einem gerade noch zulässigem Rückenwind hätte die Uhr irgendwo zwischen 9,82 und 9,84 gestoppt.

Powell hievte sich wie die anderen 14 Erstklassierten vom Qatar Sports Club in die Pole-Position für das Diamanten-Rennen über sieben Etappen. Die Sieger in den 32 Disziplinen werden in den Finals von Zürich und Brüssel ermittelt wird.

Ein Klasseleistung bot auch 800-m-Läufer David Rudisha. Der erst 21-jährige Kenianer durchmass die zwei Bahnrunden in 1:43,00. Rudisha bewies erneut, dass ihm die Zukunft gehört. Mit 1:42,01 figuriert er bereits als Nummer 4 in der ewigen Bestenliste. Ihm wird zugetraut, den nunmehr 13 Jahre alten Weltrekord von Wilson Kipeter (Dä) einst zu tilgen.

(si)

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