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Osama PrivatZweifel an Bin Ladens Pornosammlung

Die im Haus von Osama Bin Laden gefundenen Erwachsenenfilme geben weiter zu reden. Die Zweifler melden sich zu Wort.

von
aeg

Nach der Erstürmung der Villa Osama Bin Ladens und der Tötung des Terrorfürsten widmete sich der amerikanischen Geheimdienst CIA der Auswertung der gefundenen Dokumente und Objekte. Wie vor wenigen Tagen publik wurde, kam dabei erstaunliches zu Tage. Osama Bin Laden soll eine stattliche Pornosammlung zu seinem Besitz gezählt haben.

Die Verwunderung darüber war weltweit gross. «Ein Islamist und radikaler Moslem besitzt schmuddeliges Material?», haben sich viele gedacht. Und tatsächlich werden mehr und mehr Zweifel an den Behauptungen des CIA laut. In einer Kolumne im Magazin «The Week» werden Stimmen zusammengetragen, die nicht an die Osama-Porno-Geschichte glauben. So wird geäussert, das fragliche Material könne genau so gut den Söhnen Bin Ladens oder anderen Hausbewohnern gehört haben. Beweise, dass Bin Laden das Material selber konsumiert hat, gebe es nicht.

Der britische Independent zitiert Professor Roderick T. Long von der Auburn University, der sagt, dass er keine Probleme damit habe zu glauben, dass Osama Bin Laden ein Heuchler sei. Aber genau so wenig Probleme habe er damit zu sagen, dass die USA lügen. Für ihn ist es gut möglich, dass die CIA die Behauptung nur der Propaganda wegen an die Öffentlichkeit getragen hat.

Oder, so eine weitere Vermutung, die digitalen Datenträger mit dem freizügigen Material könnten als Versteck für geheime Nachrichten gedient haben, die sich die Al-Kaida-Mitglieder gegenseitig zugesendet haben.

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