US-Bundesstaat Idaho: Zweijähriger erschiesst Mutter in Supermarkt
Aktualisiert

US-Bundesstaat IdahoZweijähriger erschiesst Mutter in Supermarkt

In einem Wal-Mart in der Stadt Hayden kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein Kleinkind löste versehentlich mit der Waffe einer Frau einen Schuss aus.

In diesem Wal-Mart kam es zur Tragödie.

In diesem Wal-Mart kam es zur Tragödie.

Tragödie in Idaho: Ein zweijähriger Junge hat in einem Wal-Mart-Markt in dem US-Staat aus Versehen seine Mutter erschossen.

Der Junge habe in dem Supermarkt in der Kleinstadt Hayden nach ihrer Handtasche gegriffen und dabei die darin verborgene Waffe abgefeuert, sagte ein Sprecher des Sheriffs der Nachrichtenagentur AP. Demnach hatte die Mutter eine entsprechende Waffenlizenz.

Die Frau und ihre Familie hatte den Angaben zufolge in der Gegend Verwandte besucht. Sie sei mit ihrem Sohn und drei weiteren Kindern in dem Wal-Mart gewesen. Es sei nicht geklärt, in welcher Beziehung sie miteinander stünden.

«Ziemlich tragischer Unfall»

Die Frau und die Kinder befanden sich im hinteren Teil des Supermarkts in der Nähe der elektronischen Geräte, als sich der Vorfall ereignete. Ihr kleiner Sohn habe im Einkaufswagen gesessen und sich dann die kleinkalibrige Handfeuerwaffe in ihrer Handtasche gegriffen, sagte Polizeisprecher Stu Miller. Demnach entlud sich die Waffe ein Mal. «Es scheint sich um einen ziemlich tragischen Unfall zu handeln», sagte Miller weiter.

Der Sender Krem-TV berichtete, durch Zeugenaussagen und Aufnahmen der Videoüberwachung sei die Polizei zum Schluss gekommen, dass der tödliche Schuss unbeabsichtigt abgegeben worden sei.

Wal-Mart vorübergehend geschlossen

Der Ehemann der Frau traf kurz nach dem Vorfall in dem Supermarkt ein. Die Kinder wurden in das Haus eines Verwandten gebracht.

Der Wal-Mart schloss nach dem Vorfall. Es wurde damit gerechnet, dass er nicht vor Mittwoch wieder öffnet. Auch Wal-Mart-Sprecherin Brooke Buchanan sprach von einem «sehr traurigen und tragischen Unfall.» Man arbeite während der Ermittlungen eng mit dem örtlichen Sheriffsbüro zusammen.

In Hayden, 64 Kilometer nordöstlich von Spokane, leben rund 9000 Menschen.

(sda)

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