USA - Zweijähriger findet Waffe und erschiesst sich selbst

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USAZweijähriger findet Waffe und erschiesst sich selbst

Dieses Jahr sind in den USA bereits über 100 Menschen gestorben, weil Kinder oder Jugendliche versehentlich einen Schuss abgegeben haben. Jüngstes Opfer: ein zweijähriger Bub.

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Ein Kleinkind hat sich versehentlich in den Kopf geschossen. Die Verletzung war so schwer, dass er nicht mehr gerettet werden konnte.

Ein Kleinkind hat sich versehentlich in den Kopf geschossen. Die Verletzung war so schwer, dass er nicht mehr gerettet werden konnte.

Pixaby/Jan Marcus Trapp
Das Unglück ereignete sich in Waco, nördlich von Austin.

Das Unglück ereignete sich in Waco, nördlich von Austin.

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In den USA hat ein zwei Jahre alter Junge eine Pistole im Rucksack eines Verwandten gefunden und sich damit selbst erschossen. Der kleine Junge aus der Stadt Waco im Bundesstaat Texas erlitt eine Schusswunde am Kopf und starb im Spital, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kind die Waffe versehentlich abfeuerte.

Der Verwandte, dem die Pistole gehörte, flüchtete zunächst mit der Waffe. Er kehrte später aber zurück und wurde festgenommen. Die Polizei wirft dem 21-Jährigen nun Manipulation von Beweismitteln vor.

Laut einer Statistik der Organisation Everytown for Gun Safety wurden durch unabsichtlich abgegebene Schüsse von Kindern oder Jugendlichen alleine in diesem Jahr schon 111 Menschen in den USA getötet. Von 2015 bis 2000 gab es demnach 765 Tote und mehr als 1500 Verletzte.

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(AFP/roy)

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