Lohnschere: Zweiklassen-Gesellschaft bei der UBS
Aktualisiert

LohnschereZweiklassen-Gesellschaft bei der UBS

Die UBS senkt die Löhne für ihre «normalen» Angestellten. Bei den Investmentbankern aber schiessen die Saläre weiter in die Höhe.

Bei der UBS öffnet sich die Lohnschere.

Bei der UBS öffnet sich die Lohnschere.

Bei der UBS öffnet sich die Lohnschere. Wie die Zeitung «Der Sonntag» berechnet, sind 2010 pro Mitarbeiter im Bereich Vermögensverwaltung und Swiss Bank durchschnittlich 8 Prozent tiefere Personalkosten vorgesehen als letztes Jahr – inklusiv Bonus 173 300 Franken.

Anders sieht dies im Investmentbanking aus. Dort wird die UBS dieses Jahr pro Mitarbeiter satte 21 Prozent mehr aufwenden: Durchschnittlich 430 000 Franken für jeden der 17 000 Angestellten – mehr als doppelt so viel wie bei den Angestellten im Schweizer Geschäft.

«Jetzt leben sie schon wieder in Saus und Braus»

Die Bank begründet dies damit, dass zuletzt wegen tieferer Boni zahlreiche Investmentbanker zur Konkurrenz wechselt hätten, die mit höheren Entschädigungen lockt.

Das Schweizer Geschäft blieb auch in der grössten Krise auf Kurs, während das Investmentbanking einen Verlust von 50 Milliarden Franken verursachte. «Jetzt leben sie dort schon wieder in Saus und Braus», sagt ein Zürcher UBS-Mitarbeiter gegenüber dem «Sonntag». Wie die Zeitung weiter schreibt, werden für Löhne und Boni im Investmentbanking dieses Jahr 1,3 Milliarden Franken mehr bereitgestellt als letztes Jahr.

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