Zweite Gerichtsrunde im Calcio-Gate ab 22. Juli
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Zweite Gerichtsrunde im Calcio-Gate ab 22. Juli

Die Einsprüche gegen die Urteile im italienischen Manipulationsskandal werden ab dem 22. Juli im römischen Luxushotel Parco dei Principi verhandelt. Drei Tage später muss der italienische Verband seine Europacup-Teilnehmer bestimmt haben.

Die in die Serie B zwangsrelegierten Juventus Turin, Lazio Rom und Fiorentina sowie die mit Punkteabzügen bestrafte AC Milan und die Staatsanwaltschaft, die höhere Strafen anstrebt, haben gegen die ersten Urteile Einspruch erhoben. Der Vorsitzende des Berufungsgerichts, Piero Sandulli, bezweifelt, dass die Berufungen schon bis zur Deadline der UEFA für die Europacup-Wettbewerbe am 25. Juli verhandelt seien. Für diesen Fall soll die Nominierung für den Europacup auf der Basis des erstinstanzlichen Urteils vorgenommen werden. Demnach würden Inter Mailand, die AS Roma, Chievo Verona und Palermo in der Champions League antreten. Livorno, Parma und die AC Milan wären im UEFA-Cup startberechtigt.

Weil nach dem definitiven Urteil der Sportjustiz weitere Prozesse vor dem Verwaltungsgericht in Rom erwartet werden, plant der italienische Verband, den für den 27. August geplanten Ligastart um einen Monat zu verschieben.

(si)

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