Die Tragödie geht weiter: Zweite Lungen-Embolie bei Viktor Röthlin
Aktualisiert

Die Tragödie geht weiterZweite Lungen-Embolie bei Viktor Röthlin

Schon zum zweiten Mal innert einer Woche machte Viktor Röthlins Lunge wieder schlapp. Der Marathonläufer erlitt schon die zweite Lungen-Embolie innert sieben Tagen.

Ursache dafür war das Ablösen des Thrombus in der rechten Beckenvene, der die erste Embolie im rechten Lungen-Unterlappen ausgelöst hatte.

Der Rest-Thrombus wurde damals von den Fachärzten für Gefässkrankheiten als stabil beurteilt und sollte sich durch die medikamentöse Therapie langsam auflösen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde in Kenntnis des Restrisikos auf ein invasives Vorgehen verzichtet. Die zweite Embolie machte nun die Einlage eines Lyse-Katheters nötig. Röthlin wurde dieser Katheter bereits 24 Stunden später wieder entfernt; er konnte das Luzerner Kantonsspital bereits verlassen.

(si)

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