Schweinegrippe: Zweite Welle kann «mit aller Macht» zuschlagen
Aktualisiert

SchweinegrippeZweite Welle kann «mit aller Macht» zuschlagen

Die Chefin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, hat vor einer zweiten, heftigeren Welle der Schweinegrippe gewarnt. Der derzeitige scheinbare Rückgang der Sterblichkeitsrate bedeute nicht, dass die Grippewelle zu Ende gehe.

Das sagte Chan der britischen «Financial Times» vom Montag. «Wir hoffen zwar, dass das Virus sich totläuft», sagte Chan. Doch könne eine zweite Schweinegrippe-Welle jederzeit «mit aller Macht» zuschlagen. Wenn das geschehe, «steht uns ein grosser Ausbruch bevor».

«Ich sage jetzt nicht, dass eine Pandemie losbricht», betonte die WHO-Chefin: «Aber wenn ich etwas versäume, und wir bereiten uns nicht richtig vor, bin ich gescheitert. Ich treffe lieber zuviel als keine Vorsorge.» Bislang sind 18 Staaten von der Schweinegrippe betroffen, im am härtesten betroffenen Mexiko starben mindestens 22 Menschen.

(sda)

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Bitte bei Grippeverdacht dreimal hupen und vor der Klinik im Auto warten - das ist der neueste Rat der neuseeländischen Gesundheitsbehörden.

Ärzte und Krankenschwestern sollen so genügend Zeit haben, sich vor einer Ansteckung zu schützen, ehe sie den Patienten auf eine Quarantänestation begleiten. Der Vorschlag stamme aus einem neuen «Grippe-Management-Protokoll», berichtete die Zeitung «New Zealand Herald» am Montag.

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