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Eiger-DramaZweiter Bergsteiger geborgen - nach einer Woche

Am Montagnachmittag konnte auch der zweite der beiden am Eiger verunglückten Bergsteiger geborgen werden.

Am Montagnachmittag konnte nun auch der zweite der beiden seit vergangenem Montag vermissten Bergsteiger unweit des Eigergipfels tot geborgen werden. Das teilen das Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland und die Kantonspolizei Bern am Montagabend mit.

Zur Bergung waren die Kantonspolizei Bern zusammen mit der Air-Glaciers und der SAC Rettungsstation Lauterbrunnen ausgerückt.

Bereits am vergangenen Donnerstag gelang die Bergung des ersten Bergsteigers. Wegen starker Sturmböen musste die Bergungsaktion anschliessend abgebrochen werden, und auch während des Wochenendes verhinderten intensive Schneefälle eine Fortsetzung.

Die beiden 21-jährigen Schweizer waren am vorletzten Sonntagmorgen in die Eigernordwand eingestiegen. Am Sonntagabend übernachteten sie in der Wand und gerieten beim Abstieg am Montag in eine Schlechtwetterfront mit enorm viel Schnee und grosser Kälte.

Nachdem die Angehörigen am Montagabend Alarm geschlagen hatten, startete die Rettungsstation Grindelwald am Dienstag eine grosse Rettungsaktion. Die Helfer kamen aber wegen des äusserst schlechten Wetters nicht bis zu den Vermissten heran.

Trotz intensiver Bemühungen durch Rettungskräfte konnten die beiden nicht rechtzeitig gerettet werden. Sie sind erfroren. Am Mittwochmorgen sichteten die Bergretter die beiden leblosen Körper.

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