Zweiter Penis war einfach zuviel
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Zweiter Penis war einfach zuviel

Grosse Enttäuschung für chinesische Star-Chirurgen: Kaum war ihnen eine revolutionäre Penistransplantation gelungen, musste wieder alles rückgängig gemacht werden.

Der Empfänger, der seinen Penis nach einem Autounfall verloren hatte, besass nur einen zentimeterlangen Stummel. Damit konnte er weder urinieren noch den Geschlechtsakt vollziehen.

«Seine Lebensqualität war schwer beeinträchtigt», erklärte der Chirurg Weilie Hu vom Guangzhou General Hospital gegenüber dem britischen «Guardian».

Noch nie zuvor war es einem Ärzte-Team gelungen, einen Penis zu transplantieren. Entsprechend gross war die Freude der Chirurgen nach dem Erfolg des Eingriffs.

Die Ärzte brachten dem 44-jährigen Patienten in einer 15-stündigen Operation ein neues Glied an, das einem hirntoten Patienten entnommen worden war.

Die Prozedur, die in der nächsten Ausgabe des «European Urology» genau beschrieben wird, erforderte komplexeste Mikrochirurgie, um Nerven und kleinste Blutgefässe zu verbinden.

Das Organ zeigte keinerlei Anzeichen einer abstossenden Reaktion durch den Körper. Der Patient war zehn Tage nach der Operation bereits fähig mit dem neuen Glied zu urinieren. Trotzdem musste jetzt das Glied wieder wegoperiert werden.

Nicht der Körper des Empfängers sondern seine Psyche akzeptiere den Fremdkörper nicht: «Wegen schweren psychologischen Schäden beim Patienten und bei seiner Ehefrau, mussten wir leider den Penis wieder entfernen», bedauert Starchirurg Dr. Hu.

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