Affäre Bullock: «Zwölf Nazi-Sextapes»
Aktualisiert

Affäre Bullock«Zwölf Nazi-Sextapes»

Nie hätten wir gedacht, dass wir je einmal in unserer redaktionellen Karriere die Worte «Nazi», «Sex» und «Tapes» in einem Satz erwähnen dürfen. Und dass ausgerechnet Sauberfrau Sandra Bullock die Ursache dafür ist, macht das Ganze noch absurder.

von
obi

Natürlich hat Sandra Bullock die Existenz eines schmuddeligen Heimvideos sogleich dementiert. «Es gab nie ein Sextape und es wird auch nie eins geben», gab die Oscar-Gewinnerin dem «People Magazine» zu Protokoll. Allerdings bezieht sich das Statement keineswegs auf die zahlreichen ausserehelichen Aktivitäten ihres Noch-Gemahls Jesse James ...

«Ziemlich beunruhigend»

Glaubt man den Berichten des Showbiz-Newsdienstes «Radar Online», soll Herr James in nicht weniger als zwölf Heimvideos zu sehen sein. Und es kommt noch dicker: «In den meisten Filmen ist eine stattliche Menge an Nazi-Utensilien zu sehen», so eine Quelle gegenüber «Radar Online», «es ist wirklich ziemlich beunruhigend.»

«Was ich sah, war eine nackte Frau auf den Knien und Jesse mit einem Hut, der den Arm zum Hitlergruss erhebt», so der Insider, «es sah danach aus, als wären die Hände der Frau gefesselt. Er brüllte herum, sang und nahm immer wieder einen Schluck aus einer Flasche Bourbon.»

Eigentlich ist diese Meldung die logische Eskalation der Bullock-James-Scheidungs-Berichterstattung: Zuerst betrügt der tätowierte Töffmech das Schätzchen der Nation – dazu noch mit einem Tattoo-Luder namens Michelle McGee. Dann folgen die Pin-up-Fotos ebendieser Dame, die zudem gerne auf den Übernamen 'Bombshell' hört, mit Hakenkreuz-Binde. Und inmitten der Aufdeckungen über weitere aussereheliche Affären von James macht ein Bild im Internet die Runde von Herrn James mit SS-Mütze und gestrecktem Arm. Ach ja, die Initialen W. P., die Frau Bombshell auf ihren Schenkeln tätowiert hat, sollen für «White Power» stehen.

Danke, Sandra!

Dies alles ist notabene nur dank Sandra Bullock ein Thema. Hätte ein tätowierter Hotrodder mit Flair für Nazi-Souvenirs eine noch tätowiertere Dame mit Flair für rassistisches Gedankengut durchgenudelt, würde es niemanden interessieren. Dass der Herr im SS-Hut aber mit Sandra «Miss Congeniality» Bullock verheiratet ist, macht den Braten erst feiss.

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