Tinder stirbt aus

08. September 2018 15:00; Akt: 07.09.2018 15:03 Print

«Auf Instagram lernt man auch Mädchen kennen»

Laut des CS-Jugendbarometers 2018 nimmt der Online-Dating-Trend bei 16- bis 25-Jährigen deutlich ab. Wir sind auf die Strasse gegangen und haben mal nachgefragt

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Die diesjährige Jugendstudie der Credit Suisse, das «Jugendbarometer», zeigt auf, dass die Nutzung von Dating-Apps bei der Generation Z abnimmt und der Trend stattdessen wieder zurück zum realen Kennenlern-Spiel führt.

War es doch einst so verführerisch und einfach, je nach Gefallen nach rechts oder links zu swipen, fassen wir heute wieder unseren ganzen Mut zusammen und führen eine Konversation unter vier Augen, die sich nicht primär aus Emojis und getippten Halbsätzen zusammensetzt.

Instagram kurzerhand umfunktioniert

Nicht ganz, muss man hinzufügen. Zwar geht der Trend von hippen Apps wie Tinder zurück, aber wandert dafür zu anderen Social-Media-Kanälen über. Snapchat oder Instagram deklarieren sich zwar nicht explizit als Partnerbörsen, erfüllen aber durch die Chat-Funktion auch den Zweck eines Kennenlern-Kanals. Zumindest ergibt sich dadurch ein Schritt, der es zulässt miteinander zu interagieren.

Vielleicht hatten wir es ja auch einfach nur satt, uns ständig bei der Generation 40+ für unser digitales Dating-Life rechtfertigen zu müssen. Es hört sich eben auch viel hübscher an – und natürlich bringt es einen nicht so hart in Erklärungsnot, den Grosseltern zu erzählen, dass man sich über ein digitales Fotoalbum kennengelernt hat.

Und bei dir so?

Wir haben uns auf die Strassen Zürichs gewagt, um einfach mal frech rumzufragen, was hinter der These des Jugendbarometers eigentlich dran ist. Die Ergebnisse gibts im Video oben.

Und jetzt bist du dran: Wie siehst du das? Nutzt du noch Tinder, Lovoo oder Grindr, um neue, potentielle Lebensabschnittspartner und -partnerinnen kennenzulernen? Sags uns in den Kommentaren!

(eme)