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Verhandlung in St.Gallen«Er hatte Angst» – Anwalt will Messerstecher vor Gefängnis bewahren

Der Verteidiger des Messerstechers von St.Gallen ist mit der Anklage der Staatsanwaltschaft nicht einverstanden. Es fehlen seiner Ansicht nach wichtige Punkte, welche die Geschichte ganz anders aussehen lassen würden. So fehle das Motiv. In der Anklage heisst es, dass der Täter im August 2020 auf dem Parkplatz vor seiner Wohnung mit einem Messer auf das Opfer einstach und er dieses vorsätzlich umbringen wollte.
Vor der Messerstecherei war es zwischen den beiden Männern zu Provokationen in einer Shisha Bar am anderen Ende der Stadt gekommen. Für den Anwalt handelte der Täter aber aus Notwehr.

(Video: Thomas Sennhauser)

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