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Leben im Meret-Oppenheim-Hochhaus«Dachte, ich sei in der falschen Wohnung»

Tagelang sitzen die Mieter wegen defekten Storen im Dunkeln und Handwerker gucken unangekündigt in die Wohnungen. Den Mietern aus dem Meret Oppenheim Hochhaus platzt der Kragen. Marco öffnet für 20 Minuten seine Tür zum umstrittenen Haus von den Stararchitekten Herzog und de Meuron.

(Video: Taddeo Cerletti)

149 Kommentare
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Homolulu

30.03.2021, 12:41

Erbärmlich, dass mein ehemaliger Ex welcher unter anderem sehr wichtige Arbeiten für Herzog & de Meuron vollzog in 100% Festanstellung sich als Architekt mit Master niemals eine solch teure Wohnung hätte leisten können. Kreativ sind Sie, aber zahlen unglaublich schlecht, verdienen selber aber einen Haufen Kohle. Die Infrastruktur im Büro ist marode und die Architekten bekommen nicht mal ein persönliches Notebook um Zuhause an den Projekten weiterarbeiten zu können. Schließlich ist man im Vertrag gebunden eine grosse Anzahl Überstunden unentgeltlich zu leisten für einen Hauch von Prestige im Lebenslauf. Übrigens, das Gebäude ist gut gemeint. Thats it.

Betonsilo

30.03.2021, 11:54

Fensterlädeli schliessen sich einfach? Ja, ganz einfach - mal offen, eifach zusammen binden mit etwas stärkerer Schnur, un der Smarthome-gugus ist übersteuert.

Protzklotz

30.03.2021, 11:54

Man will ja weltstädtisch sein, sowohl die Bauherren wie auch die Mieter. Ansonsten brauchte es keine solchen baulichen Ungetümer in der Schweiz. Und die Aussicht soll toll sein? Wohl nur die Perspektive, die auch der Hahn auf dem Misthaufen bevorzugt.