Kampf um den Aufstieg: «Was passiert ist, ist eine Schande» – Spieler stehen für Gegner Spalier
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Kampf um den Aufstieg«Was passiert ist, ist eine Schande» – Spieler stehen für Gegner Spalier

In der zweithöchsten Liga in Kolumbien gewann am letzten Spieltag Union Magdalena gegen Llaneros FC mit 2:1. Dank diesem Triumph sicherte sich der Club aus Santa Marta den Aufstieg ins Oberhaus. Doch die Tore von Magdalena, sie sorgen nun für einen Aufstiegsskandal. Bis zur 81. Minute lag Magdalena zurück, dann traf der Club in der 95. Minute zum Ausgleich und nur eine Minute später zum Sieg. Das Ding: Die Llaneros-Spieler standen beim 1:2 Spalier, während die Magdalena-Akteure Richtung Tor stürmten. Daraufhin waren sich viele Fans auf Social Media sicher: Das war Betrug. Auch Staatspräsident Ivan Duque meldete sich zu Wort: «Was im Aufstiegskampf für die erste kolumbianische Liga passiert ist, ist eine Schande. Sport braucht Transparenz, Ehrlichkeit und eine Nulltoleranz, wenn es um Verstösse gegen die Ethik geht.» Selbst Kolumbien-Stars wie Juan Cuadrado (Juventus Turin) verurteilten die Aktion. Der kolumbianische Fussballverbands (FCF) hat derweil angekündigt, eine entsprechende Untersuchung einzuleiten. Besonders interessant: Union Magdalena wird seit Jahren vom 71-jährigen Drogenbaron Eduardo Davila kontrolliert. Dieser streitet eine Beteiligung jedoch ab.

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