Geheimstrategie

13. Oktober 2019 11:16; Akt: 13.10.2019 11:16 Print

Grüne und GLP planen Angriff auf FDP-Sitz

Bastien Girod oder Tiana Angelina Moser im Bundesrat? Im Falle eines Wahlsiegs wollen die Grünen und die GLP die Zauberformel sprengen.

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Beflügelt von den bisherigen Wahlumfragen planen Grüne und Grünliberale (GLP) für den Fall eines Links-Rutschs im Parlament am kommenden Sonntag eine gemeinsame Bundesratskandidatur. Wie die «SonntagsZeitung» unter Berufung auf Aussagen von grünen Parlamentariern berichtet, soll dieser «Netto-null-Bundesrat» die Parteien repräsentieren, die den CO2-Ausstoss auf null reduzieren wollen.

Ziel das Angriffs sei der FDP-Sitz von Ignazio Cassis. Zur Diskussion stehe eine Variante mit einem Zweierticket mit je einer Kandidatur pro Partei. Dabei würde die Bundesversammlung entscheiden, welche Partei in den Bundesrat einzöge. Namen von möglichen Kandidierenden sind dem Bericht zufolge bei den Grünen Bastien Girod und Regula Rytz, bei der GLP Tiana Angelina Moser.

Öffentlich zum Plan äussern wollte sich gegenüber der Zeitung niemand. «Wenn die Wahlen so herauskommen, wie es sich abzeichnet, müssen wir über die Zauberformel diskutieren», sagte GLP-Präsident Jürg Grossen. Das Hauptziel von Grünen-Chefin Regula Rytz ist, dass der «soziale Klimaschutz» im Parlament gestärkt wird. «Alles andere diskutieren wir nach dem 20. Oktober an, wenn wir die Resultate kennen.» Laut den letzten Umfragen kommen Grüne und GLP auf einen Wähleranteil von bis zu 18 Prozent, die FDP auf 15 bis 16 Prozent.

(woz/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Der Nachbar am 13.10.2019 13:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nix Geheim

    Eine Geheimstrategie ist keine mehr, wenn man sie hier lesen kann. Zudem ist es nie ein Thema dank Parteitusammenschlüssen Bundesratsstärke zu erlangen. Dies wäre schon in der Vergangenheit immer problemlos möglich gewesen. Wenn die GLP dieses Spiel mitmacht zeigt sie endlich ihr wahres Gesicht

  • Dan am 13.10.2019 12:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es ist genug

    Nein danke, kann das Grün-rot nicht mehr hören! Last und damit in Ruhe. Wir arbeiten und entscheiden selber was und wie wir wollen! Ferien in Asien und ein SUV in der Garage. Es ist jedem seine eigene Entscheidung! Greta geh in die Schule und lern etwas....

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  • Andromeda am 13.10.2019 14:36 Report Diesen Beitrag melden

    Sozialisten und EU-Turbos

    Es braucht nicht noch mehr Sozialisten und EU-Turbos im Bundesrat. Davon hat es schon mehr als genug.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • A. von Etsch am 14.10.2019 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten... Hochmut kommt selten an

    Hochmut kommt vor dem Fall und letzterer wird, falls der "Putsch" überhaupt gelingen sollte, unweigerlich zum Desaster führen. Dann werden nämlich Lösungen und nur Stänkereien und unrealistische Vorstellungen gesucht!

  • Fraz am 14.10.2019 16:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein Blödsinn

    Grüne und GLP sind noch immer zwei verschiedene Parteien! Ein absolutes No-Go, dass Zwergen - Parteien (und das werden beide auch nach den Wahlen noch sein!) auch noch irgendein Anrecht auf einen BR Sitz haben, das steht gar nicht zur Diskussion. Allerdings hätte ich gar nichts dagegen einzuwenden, wenn Cassis in die Wüste geschickt würde und das bitte begleitet von Klaviermusik.....

  • Lomo Vico am 14.10.2019 16:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gutes Vorbild nicht gewählt zu werden

    So grün Herr Giroud und trotzdem arbeiten sie bei warmen Witterungen nur in Büros mit Klimaanlage! Im Winter denke och mit zusätzlichen Wärmespendern. Gutes Vorbild ....,,

  • Luigi am 14.10.2019 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Girod und Co ?

    Sorry, aber was haben die Herrschaften schon für die Schweiz geleistet? Habe es beim besten Willen noch nicht rausgefunden. Einfach den Sessel und die Luft mit Geplapper erwärmen ist schlichtweg keine Leistung...

  • Chris am 14.10.2019 16:18 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte keine Angst schüren

    Bastien Girod im BR.... Sonst gehts noch? Falls dieser Fall eintreten sollte, muss man der Bundesrat in Zukunft ebenfalls vom Volk gewählt werden. Solche "Individuen" dürfen einfach nicht so viel Macht besitzen. Was wäre die nächste Stufe? Funicello im BR oder die PNOS? Solche extreme braucht die Schweiz definitiv nicht. Schlimm genug, dass solche überhaupt auf einer Liste zu finden sind.

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