Aids-Kampagne

28. Juli 2014 11:26; Akt: 28.07.2014 15:19 Print

Diese Paare zeigen sich beim Sex

Für seine Love-Life-Kampagne hat der Bund Paare gesucht, die sich beim Sex fotografieren lassen. Seit heute sind die Plakate in der ganzen Schweiz zu sehen.

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300 Männer und Frauen haben sich auf den Casting-Aufruf des Bundesamts für Gesundheit für die Love-Life-Kampagne gemeldet: Sie waren bereit, sich beim Sex fotografieren zu lassen. Ein schwules, ein lesbisches und drei heterosexuelle Paare wurden beim Casting ausgewählt. Seit heute sind die Plakate in der ganzen Schweiz aufgehängt.

Die aufsehenerregende Kampagne soll dafür sorgen, dass die Schweizerinnen und Schweizer sich beim Sex besser schützen – und die Zahl der HIV-Ansteckungen weiter sinkt. 2013 gab es in der Schweiz 575 Diagnosen, 8 Prozent weniger als im Vorjahr.

(lüs)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hausi am 28.07.2014 12:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hääääää??

    Warum zwei Lesben die Benutzung von Kondomen bewerben erschliesst sich mir irgendwie nicht so ganz.

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  • Markus am 28.07.2014 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Kondome für Lesben?

    Ich glaube da hat beim Bund jemand das ganze falsch verstanden... Bild 2.

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  • Hetero Mann am 28.07.2014 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Technische Frage

    Klar bin ich für die Prävention und finde das eine gute sache. Jedoch habe ich da eine "technische" Frage: Wie verwenden denn die beiden Damen bei Bild2 (Lesbisches Paar) das Kondom um sich zu Schützen. Bitte um ernsthafte Antwort

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Buchhalter aus Basel am 30.07.2014 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    Zur Steuergeldverschwendung...

    Ein kleines Rechenbeispiel an alle, die behaupten, die Kampagne sei bloss Verschwendung von Steuergeldern: Ja, das BAG wendet dieses Jahr ca. 2 Mio (viel Geld, ich weiss) für die AIDS Prävention auf. Jährlich stecken sich weit über 500 SchweizerInnen mit AIDS an. Die Kosten für die Medikation eines AIDS-Patienten belaufen sich auf ca. CHF 25'000 jährlich. Das zahlt Ihr nicht mit den Steuern, aber mit den Krankenkassenbeiträgen. Ratet mal, was gespart werden kann, wenn die Kampagne auch nur ein paar Dutzend jährlich vor einer Ansteckung bewahren kann...

  • Markus Döbeli am 29.07.2014 17:24 Report Diesen Beitrag melden

    «BAG hat keine Ahnung von Werbung»

    Auch wenn mann/frau keine Hose trägt, kann eine Werbekampagne in die Hosen gehen. Renommierte Kommunikationsfachleute haben das BAG vorgängig gewarnt, dass die aktuelle Kampagne wirkungslos ist. Ex-Benetton-Fotograf Oliviero Toscani bringt es auf den Punkt: «Ich habe den Eindruck, dass diese Idee (BAG-Kampagne) von Leuten bewertet und entwickelt wurde, die keine Ahnung von Werbung haben von Bürokraten.» Aber wenn Beamte ihren (Porno)Amtsschimmel für ein Rennpferd halten, dann haben es Fakten schwer.

  • Antelma Giger am 29.07.2014 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Die Kampagne ist zwar ein Hingucker,

    ... weil zwei paarungsbereite Menschen abgebildet sind, die Botschaft aber, hält sich ziemlich im Hintergrund. In einem Jahr erinnert man sich evtl. der Bilder, aber keineswegs mehr, worum es eigentlich ging. Steuergelder ade!

  • Rafi am 29.07.2014 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    Finde ich gut

    Ich finde die Plakate sehr gut. Die machen auf ein wichtiges Thema aufmerksam, ohne den jungen Angst vor Sex zu machen. Die Kirche ist jetzt natürlich dagegen und möchte die Plakate weg haben. Die Kirche ist aber diejenige, welche unseren Kindern solche Themen nur über Angstmacherei näher bringt. Das bringt ja dann woll auch nichts. Junge die heimlich Sex haben, schämen sich auch dafür Kondome zu kaufen. An die Kirche: im Aufklärungswochenende ist es bei uns jungen erst richtig zur Sache gegangen!! :)

  • Sini am 29.07.2014 08:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was für sex?

    Geht küssen schon als Sex durch in der Schweiz? Ich sehe auf den Plakaten weder eine sexuelle Handlung noch finde ich es stossend. Weis nicht was einige für ein Problem haben.