US-Ärzte

28. März 2011 22:59; Akt: 28.03.2011 23:10 Print

Facebook löst bei Kindern Depressionen aus

Amerikanische Kinderärzte warnen davor, dass surfen auf Facebook bei Kindern zu Depressionen führen kann.

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Birgt Gefahren: Facebook.com. (Foto: Jimmi Larsen)

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Glückliche Ferienerlebnisse und harmonische Familienausflüge: Die Bilder auf Facebook vermitteln das Bild einer heilen Welt ohne Frust und Ärger. US-Kinderärzte warnen nun davor, dass der Besuch von derartigen Websites bei gefährdeten Kindern Depressionen auslösen oder verschlimmern könne. Die «American Academy of Pediatrics» hat aus diesem Grund einen Medien-Leitfaden herausgegeben. Wie die Autorin Dr. Gwenn O’ Keeffe darlegte, würden die Fotos der vermeintlich glücklichen Menschen ein verzerrtes Bild der Wahrheit vermitteln. Dies kann dazu führen, dass sich ein ohnehin einsames Kind noch einsamer fühle. Der Leitfaden ruft die Kinderärzte dazu auf, Eltern zu ermuntern, mit ihren Kindern über Facebook-Depression oder Cyber-Mobbing zu sprechen. Die Drangsalierungen im Internet könnten weitreichende psy­chosoziale Auswirkungen haben und bis zum Suizid führen, so die Autoren.

Dennoch möchte Dr. O’ Keeffe nicht über die Vorteile der Internetseite, auf der sich die Kinder mit Freunden und Familie austauschen können, hinwegsehen: «Heute treffen sich alle Teenager auf Facebook. Vieles, was dort geschieht, ist sehr gesund.» Auch Dr. Megan Moreno von der Universität Wisconsin betont, dass Eltern nicht zu befürchten brauchen,
ihre Kinder könnten sich auf ­Facebook mit Depression «anstecken».

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ueli am 29.03.2011 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    einfach

    geht mehr raus

  • Bina Müller am 29.03.2011 08:09 Report Diesen Beitrag melden

    allem anderen die Schuld geben

    bei mir hat das "in die Schule" gehen für Depressionen gesorgt. Nicht Facebook.

  • Andreas Hössli am 29.03.2011 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig kommunizieren

    Alles was es in der realen Welt gibt, wie Zorn, Wut, Neid, Eifersucht, Respektlosigkeit, Eitelkeit und vieles mehr, gibt es auch in Facebook. Facebook ist keine heile Welt wo es nur glückliche Bilder gibt. Wichtig ist es was man daraus macht. Facebook ist und bleibt eine Kommunikationsplattform, nicht mehr und nicht weniger.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Andreas Hössli am 29.03.2011 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig kommunizieren

    Alles was es in der realen Welt gibt, wie Zorn, Wut, Neid, Eifersucht, Respektlosigkeit, Eitelkeit und vieles mehr, gibt es auch in Facebook. Facebook ist keine heile Welt wo es nur glückliche Bilder gibt. Wichtig ist es was man daraus macht. Facebook ist und bleibt eine Kommunikationsplattform, nicht mehr und nicht weniger.

  • Bina Müller am 29.03.2011 08:09 Report Diesen Beitrag melden

    allem anderen die Schuld geben

    bei mir hat das "in die Schule" gehen für Depressionen gesorgt. Nicht Facebook.

  • ueli am 29.03.2011 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    einfach

    geht mehr raus

  • sina am 29.03.2011 00:19 Report Diesen Beitrag melden

    Kinder...

    Betrifft wohl nicht nur die Kinder.

    • M.R. am 29.03.2011 09:06 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt

      Kann ich zustimmen

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