Bizarrer Unfall

19. Mai 2010 11:16; Akt: 19.05.2010 13:59 Print

Frau stirbt mit WC-Bürste im Po

Die 35-jährige Cindy Corton erlitt 2005 einen alkoholbedingten Filmriss. Ein feuchtfröhlicher Abend, der für die Britin vier Jahre später tödlich enden sollte.

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Es waren die schmerzhaftesten und zugleich letzten Lebensjahre von Cindy Corton. Erst 2007 gelang es der Mutter eines Kindes die Ärzte davon zu überzeugen, dass sich zwei Jahre zuvor ein Fremdkörper in ihren Unterleib gebohrt hatte. Die Mediziner waren von Cortons Geschichte zunächst nicht überzeugt, da der Plastikgegenstand durch die Röntenaufnahme nicht sichtbar gemacht werden konnte: Es war eine WC-Bürste, die der 35-Jährigen nur wenig später ein qualvolles Ende bereiten sollte.

Die absurde Leidensgeschichte nahm 2005 ihren Anfang. Damals stolperte Corton offenbar betrunken im Badezimmer eines Freundes - dabei soll eine WC-Bürste in ihrem Po stecken geblieben sein. Als das Reinigungsutensil 2007 endlich im Hinterteil der jungen Frau entdeckt wurde, hatte es sich bereits zum Becken vorgearbeitet. Das machte eine Operation ungleich komplizierter: zwei Eingriffe verliefen erfolglos. Eine dritte, aber riskante Operation im Jahre 2009 sollte Corton endlich vom Fremdkörper befreien, doch während der zehnstündigen Prozedur verblutete die Frau.

Erst jetzt gelangte der Fall an die Öffentlichkeit, wie «thesun.co.uk» berichtete. Der 61-jährige Ehemann der aus Sleaford in England stammenden Frau will jetzt gerichtliche Schritte gegen die Mediziner einleiten: Sie hätten das Problem seiner Partnerin nicht ernst genommen.

(rre)