Fettstoffwechsel

04. März 2011 13:35; Akt: 29.01.2016 13:43 Print

Leichter abspecken mit Fatburner-Food

Nahrungsmittel, die das Fett gleich kiloweise zum Schmelzen bringen, gibt es nicht. Die gute Nachricht: Einige von ihnen können zumindest dabei helfen, den Fettstoffwechsel etwas auf Trab zu bringen.

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Schlank werden und vor allem bleiben kann nur, wer bei der Nahrung auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen pflanzlichen, stärkehaltigen und eiweisshaltigen Lebensmitteln achtet. In den Speiseplan gehören Gemüse, Salate, mageres Eiweiss, Vollkornprodukte und Früchte. Ananas enthält das Enzym Bromelain. Ihm wird nachgesagt, die Verstoffwechslung von Fett im Körper anzuregen. Toll, wäre da nicht die Magensäure, die den grössten Teil der aufgenommenen Enzyme zerstört. Das gleiche Schicksal droht dem in Papaya enthaltenen Papain. Es verfügt über ähnlich positive Eigenschaften wie das Enzym Bromelain. Nahrungsergänzungspräparate in Form von Tabletten oder Pülverchen können eine gesunde und ausgewogene Ernährung normalerweise nicht ersetzen. Die eben genannten Enzyme bilden hier eine Ausnahme. In Form von magensaft-resistenten Tabletten eingenommen, überstehen Bromelain und Papain die Säureattacke und gelangen so bis in den Darm. Bromelain hat noch etwas für sich: es wirkt entzündungshemmend und abschwellend. Auch das in Kaffee enthaltene Koffein soll den Fettstoffwechsel anregen. Das Problem: man müsste Unmengen an Kaffee trinken um vom positiven Effekt des Koffeins profitieren zu können. Drei Tässchen am Tag reichen da bei weitem nicht aus. Ohnehin ist zu viel Kaffee sehr ungesund - je nach gesundheitlicher Verfassung sogar gefährlich (Bluthochdruck). Selbst bei gesunden Menschen kann eine Überdosierung zu Herzrasen, Schweissausbrüchen oder Zittern führen. Grüner Tee enthält ebenfalls Koffein. Das Getränk ist - in vernünftigen Mengen genossen - aber durchaus gesund. Er soll sogar helfen, Krankheiten wie Krebs vorzubeugen. Vorsicht bei angeblich schlankmachenden Pülverchen oder Tabletten. Mittelchen, die künstliche Wachstumshormone enthalten, helfen zwar, das Fett zum Schmelzen zu bringen. Die vor allem bei Kraftsportlern beliebten Präparate sind gesundheitlich bedenklich und bergen zahlreiche Nebenwirkungen. Aus diesem Grund sind diese Produkte in Europa nicht zugelassen. Unbedingt viel trinken. Nein, damit ist natürlich nicht Alkohol gemeint: Täglich zweieinhalb bis drei Liter Wasser oder ungesüsster Tee sollten es schon sein, damit der Stoffwechsel in Gang kommt. Anschauen erlaubt, essen? Nee, lieber nicht - jedenfalls nicht, wenn Sie lästige Fettpölsterchen verlieren wollen. Zu den «Fettbringern» gehören neben Torten auch andere Speisen mit viel Rahm, fette Käsesorten wie Mascarpone oder Emmentaler, Mayonnaise, Schweineschmalz, Speck, Salami, Leberwurst, Cervelat, Fleischkäse, zuviel Backwaren, Süssigkeiten, Chips, Nüssli, Alkohol und Softgetränke - um hier nur einige zu nennen.

Mit diesen Inhaltstoffen lässt sich der Fettstoffwechsel ankurbeln.
(Bilder: Colourbox)

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Nur bei den ganz Harten schwabbeln nie die Schwarten? Das stimmt nur bedingt, denn wer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, muss sich nicht täglich mehrere Stunden im Fitness-Studio quälen. Ein vernünftiger Mix aus Ausdauer- und Krafttraining, dreimal die Woche konsequent ausgeführt, tuts auch.

Wer sich die mühsam abtrainierten Rettungsringe nicht gleich wieder anfuttern will, sollte seinen Speiseplan genauer unter die Lupe nehmen. Einige Nahrungsmittel, beziehungsweise deren Inhaltsstoffe, können sich durchaus positiv auf den Fettstoffwechsel auswirken, wie Tina Mazzola, Ernährungsberaterin beim Body Coach, in der Bildstrecke oben verrät.

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