Krebs

07. März 2011 15:07; Akt: 07.03.2011 15:08 Print

Leukämie via Facebook diagnostiziert

Mit Hilfe eines sozialen Netzwerks entdeckte eine Ärztin, dass der Sohn eines ihrer Facebook-Freunde schwer erkrankt war. Ausschlaggebend war eine Hautveränderung.

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Verschiedene Faktoren stehen im Verdacht, Krebserkrankungen zu begünstigen. Nachfolgend einige Beispiele... . Viele Sonnenschutzmittel enthalten gesundheitlich bedenkliche Stoffe. Trotzdem gilt: Lieber dick mit einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen und somit das Hautkrebsrisiko minimieren. Sogenannte Azofarbstoffe werden auch zum Tätowieren verwendet. Sie stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Alkohol wird - wenn auch nur indirekt - zum Krebsrisiko: Seine Abbauprodukte können den Körper schädigen. Eine deutsche Studie brachte es ans Licht: Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken aufwachsen, haben ein grösseres Risiko an Blutkrebs zu erkranken. Die genetische Disposition kann das Krebsrisiko erhöhen, wie zeigt. Schlanke Menschen leben gesünder - und verringern ihr Krebsrisiko (). Feuerwehrmänner leben auch langfristig wegen riskanter Einsätze gefährlich: Sie kommen regelmässig mit krebserregenden Stoffen in Kontakt. Diätexperten raten zum regelmässigen Verzehr von Fisch, Gemüse und Früchten. Wer viel rotes Fleisch (also Rind, Schwein, etc) zu sich nimmt und nicht auf eine ausgewogene Ernährung achtet, erhöht sein Darmkrebsrisiko. Das Rauchen eines Joints ist 20 Mal so krebserregend wie das Qualmen einer normalen Zigarette. Dies besagt eine Studie des Medizinischen Forschungsinstituts in Wellington, Neuseeland. Sogar in Kochutensilien wurden krebserregende Stoffe gefunden. gibts mehr zum Thema. Sogar Menschen, die regelmässig nachts arbeiten müssen, sind . Durch Raps erzeugter Treibstoff ist mit Vorsicht zu geniessen, wie in zu lesen ist.

Diverse Faktoren können die Entstehung von Krebs begünstigen, wie die obige Bildstrecke zeigt.

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Ein undefinierbarer Ausschlag auf der Haut seines Sohnes Ted liess Philip Rice aktiv werden: Er fotografierte seinen Sohn und veröffentlichte das Bild auf seinem Facebook-Profil. Sara Barton, eine befreundete Ärztin, sah das Foto, entdeckte eine schwere Krankheit und hielt den Vater des Kindes an, sofort einen Arzt aufzusuchen.

Die Medizinerin sollte leider Recht behalten: Bei Ted Rice wurde eine akute lymphathische Leukämie diagnostiziert. «Ich hatte ein schlechtes Bauchgefühl, dachte, irgend etwas ist nicht in Ordnung. Da kam mir die Idee, Teds Foto auf Facebook zu veröffentlichen», erzählte der 34-jährige Vater dem britischen Boulevard-Blatt «The Sun».

Der Bub wird derzeit mit einer Chemotherapie gegen die lebensgefährliche Krankheit im Spital behandelt. Seine Überlebenschancen stehen bei 75 Prozent.

(rre)