Heuschnupfen-«Impfung»

17. März 2011 12:55; Akt: 17.03.2011 13:38 Print

Noch ist es nicht zu spät

Wer den Pollen-Allergien den Kampf ansagen will, sollte sich jetzt einer Hyposensibilisierung unterziehen. Für einige Allergiker ist das jetzt schon nicht mehr möglich.

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Ha, ... ha, ... ha, ... halten Sie den jährlichen Heuschnupfen nicht mehr aus? Unter Umständen ist jetzt noch eine Hyposensibilisierung möglich.

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Menschen, die allergisch gegen Gräser sind, können jetzt noch mit einer Hyposensibilisierung beginnen. Diese Therapie müsse rechtzeitig vor dem Pollenflug begonnen werden, damit das Immunsystem einen wirksamen Schutz gegen die Allergene aufbauen könne und nicht überreagiere, erklärt Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung. Für Baumpollenallergiker sei es jetzt schon zu spät, die für sie geeignete Zeit seien die Herbst- und Wintermonate.

Die Hyposensibilisierung, die wahlweise in Form von Tropfen, Tabletten oder Spritzen erfolgen kann, dauert mindestens drei Jahre. Sie könne die allergischen Beschwerden aber auch schon in der ersten Saison lindern, betonte Morr.

Pollenallergikern riet er, nach längeren Aufenthalten im Freien und vor dem Schlafengehen die Nasenschleimhaut mit einer vorsichtigen Nasendusche zu reinigen. Das Gesicht sollte mehrmals täglich abgebraust und die Haare abends vor dem Zubettgehen gewaschen werden. Strassenkleidung sollte man nicht im Schlafzimmer ablegen und Mantel oder Jacke nach einem Spaziergang im Kofferraum des Autos verstauen statt auf dem Rücksitz.

(ap)