Nicht nur in Corona-Zeiten

14. März 2020 19:09; Akt: 14.03.2020 19:09 Print

So stärkst du jetzt dein Immunsystem

Hände waschen, auf Abstand gehen – das ist nicht das Einzige, was du tun kannst, um dich und andere vor Sars-CoV-2 zu schützen. Auch das Bern-Prinzip hilft.

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Bis es dereinst ein Medikament oder einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus gibt, ist neben Handhygiene und Abstand auch unser Immunsystem gefordert. Wie du deine Abwehrkräfte ohne viel Aufwand stärken kannst, erfährst du in der folgenden Bildstrecke. Empfehlenswert ist beispielsweise die Beachtung des sogenannten Bern-Prinzips, das der deutsche Mediziner Tobias Esch entwickelt hat. Mit der Schweizer Hauptstadt hat das nichts zu tun. Die vier Buchstaben stehen vielmehr für Behaviour (Verhalten), Exercise (Bewegung), Relaxation (Erholung) und Nutrition (Ernährung). Konkret empfiehlt Esch, negative Belastungen wie Stress zu vermeiden und gegebenenfalls das zu ändern. Denn wenn unser Körper gestresst ist, steigt der Cortisolspiegel, was unsere Abwehrkraft bremst. Gönne dir also öfter eine Pause und . Wenn du Schwierigkeiten hast, das hinzubekommen, kann ein sogenanntes helfen. Darin kannst du die grossen und kleinen Ärgernisse des Alltags notieren und so problematische Muster erkennen – und aufbrechen. Eine weitere wichtige Säule zur Stärkung des Immunsystems ist zu gehen. Dass das nicht für alle machbar ist, ist laut Milo Puhan vom Institut für Epidemiologie und Public Health ... ... an der Universität Zürich verständlich und völlig okay, denn bereits seien förderlich für die Gesundheit und für die meisten Menschen machbar. Andere Experten empfehlen, an mindestens fünf Tagen in der Woche mindestens eine halbe Stunde aktiv zu sein. Damit es wirklich etwas bringt, sollte Ausdauertraining rund 70 Prozent ausmachen, ... ... Krafttraining 20 Prozent und ... ... Koordinations- und Gleichgewichtsübungen 10 Prozent. Doch was auch immer man am Ende tatsächlich macht: . Bei aller Bewegung sollte aber der Aspekt der zu kommen. Das Minimum sind fünf Stunden. Nur dann hat der Organismus ... ... ausreichend , um das Immunsystem zu stärken. Wer sich weniger als fünf Stunden aufs Ohr legt, riskiert dagegen, krank zu werden: Schon nach einer einzigen durchzechten Nacht reduzieren sich nämlich die Abwehrzellen des Immunsystems um die Hälfte – und das Risiko, krank zu werden, steigt. Auch bringt etwas. Nachweislich hilfreich sind beispielsweise Yoga- und ... ... Meditationsübungen. Deshalb schlägt unter anderem die Schweizer Schlangenfrau Nina Burri vor, den Sport im Stundenplan verankern zu lassen. Ihr Argument: ... ... Wer für Entspannung keine Zeit hat, kann sich auch mit kleinen, unauffälligen Übungen behelfen: So bringt es nämlich auch schon etwas, hin und wieder mal die zu ballen und zu lösen. Wichtig ist auch – wenig überraschend – eine , die bewusst abläuft und nicht einfach nur dazu dient, den Hunger zu stillen. Als besonders empfehlenswert gilt zum Beispiel . Neben zahlreichen Vitalstoffen enthalten diese Gemüsesorten viel Beta-Carotin, das die Produktion der weissen Blutkörperchen anregt und so den Körper bei der Abwehr von Infektionen unterstützt. Auch nicht zu verachten sind . Auch gut: Die hingegen wirkt gegen Viren und Bakterien im Körper, beugt Erkältungen vor und bekämpft sie aktiv, wenn man sie schon hat. Ebenfalls nicht zu verachten ist . Auch hemmt die Vermehrung von Viren. Wird es mit den ersten Symptomen dem Körper zugefügt, kann es Dauer und Schwere einer Erkältung mindern. Neben dem Bern-Prinzip gibt es noch weitere Aspekte, die gut für die Selbstheilungskräfte des Körpers sind. So wie die gelten als ideal für die Gesundheit. Ist die Luft zu trocken, kann man krank werden. Der Grund: Je trockener die Luft, desto mehr Staubpartikel schweben ungebunden durch den Raum, weil dem Staubbinde-Element Wasserdampf fehlt. Hinzu kommt, dass trockene Luft die Schleimhäute austrocknen lässt und die schützende Schleimbarriere im Nasen-Rachen-Raum beeinträchtigt. Damit haben Erreger leichtes Spiel – es sei denn, ... ... man trinkt viel. Etwas, was zurzeit oft vergessen wird, weil das Durstgefühl fehlt. Doch genau das ist wichtig. Abhilfe schaffen können Sie auch mithilfe von . Diese gibt es in allen Grössen, Formen und Farben. Wollen Sie sich – aus welchen Gründen auch immer – keinen solchen anschaffen, ... ... gibt es auch andere Möglichkeiten: Zu Hause können Sie . Auch wirkstofffreie – zum Beispiel solche mit Salzwasser – können helfen. Gut für das Immunsystem sind auch warme Füsse: Sind sie zu kalt, kühlt die Körperoberfläche schnell aus und die Blutgefässe der Nase ziehen sich zusammen, was schlecht ist: Die verminderte Durchblutung schränkt die Immunabwehr ein und Erkältungsviren haben leichtes Spiel. Du kannst natürlich auch in die . Ein so trainierter Körper hat dann bei eisigen Temperaturen weniger Stress. Ausserdem nimmt durch Kneippgüsse die Zahl bestimmter Abwehrzellen des Immunsystems zu. Versuche ausserdem, Dinge zu vermeiden, die deine Abwehrkräfte schwächen – oder anders gesagt: ... ... sowie ein besonders . Der Grund: Alkohol beeinflusst so gut wie jedes Organ, was den Körper in Stress versetzt und das Immunsystem schwächt. Von raten Forscher der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ab. Sie wiesen nach, dass Fast Food auf den Körper eine ähnliche Wirkung wie eine bakterielle Infektion hat. Zudem sorgt ungesundes Essen für Du musst jetzt aber nicht alles, was Spass macht, meiden. Laut US-Forschern verhindert der , dass in den weissen Blutkörperchen Gene aktiviert werden, Allerdings solltest du deinen Freunden nicht allzu nahe kommen: Gehe vorübergehend ein bisschen : Ein freundlicher Gruss und ein strahlendes Lächeln können Händeschütteln und Begrüssungsküsschen gut ersetzen und verhindern, dass man sich ansteckt. Den Partner nachts auf die Couch verbannen, musst du aber nicht. Denn stärkt das Immunsystem. Das Liebesspiel wehrt Infektionen ab, Bei alledem derzeit wichtiger denn je: Immer wieder . Schliesslich greifen wir uns mit diesen immer wieder ins Gesicht. Und wenn sie nicht keimfrei sind, transportieren sie Bakterien und Viren in die Nähe der gestressten Schleimhäute, die sie nicht mehr zuverlässig abwehren können.

Zum Thema
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Die Hygieneregeln und Verhaltensempfehlungen des Bundesamts für Gesundheit dienen dazu, sich und andere vor dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zu schützen. Darüber hinaus sollten jeder Einzelne und besonders sogenannte Hochrisikopersonen ihr Immunsystem stärken.

Wie das ganz einfach geht, zeigt die obige Bildstrecke.

(fee)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • mm am 14.03.2020 19:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immunschutz

    Viel Knoblauch essen, reinigt blut und schützt und stärk Immunsystem. Viel trinken, genug schlafen und ausreichend Vitamine zu sich nehmen. Ein bisschen Sport treiben und man ist gewappnet.

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  • Chris am 14.03.2020 19:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Angst habe ich keine vom Virus aber Respekt. Ich halte mich strikt an die Regel und mache das beste aus der Situation cool bleiben. Aber es gibt Leute die haben Angst was ja auch verständlich ist aber versucht auch cool zu bleiben das geht sonst an die Nerven. Wünsche allen gute Gesundheit.

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  • Danke am 14.03.2020 19:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ernährung

    Alleine in Deutschland gibt es PRO JAHR 350 000 Tote wegen Herzkreislaufprobleme. Pro Jahr 40 000 wegen Krankenhauskeime (überlässt die Desinfiziermittel den Krankenhäuser) Mal ein super Artikel... Vitamin C sehr wichtig... Ernährt euch bestmöglich... Ich wünsche allen viel Gesundheit.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Norbert H am 16.03.2020 00:03 Report Diesen Beitrag melden

    Empfehlung

    Auf dieser Gesundheitsplattform sind Therapien aufgeführt zur Vorbeugung gegen Coronavirus

  • B. Kerzenmacher am 15.03.2020 21:11 Report Diesen Beitrag melden

    Virus

    Jetzt geht es vor allem darum, die Menschen, die unter erschwerten Bedingungen noch für das Gemeinwohl arbeiten, zu unterstützen. Die Regierung muss dafür Gelder bereitstellen. Dieses Geld muss an diejenigen fliessen, die aufgrund Ihrer Aufgaben in der Gesellschaft gezwungen sind, das verbleibende öffentliche Leben und die Versorgung der Bevölkerung mit allem Notwendigen aufrecht zu erhalten.

  • AirDefender am 15.03.2020 18:54 Report Diesen Beitrag melden

    Das Bern Prinzip!

    Was ist das Bern Prinzip? Beamtenmikado? Wer sich zuerst bewegt hart verloren? Oder Füsse still halten bis alles vorbei ist? Kommt mir irgendwie bekannt vor. Immerhin haben jetzt die anderen um uns rum, uns zugesperrt;)

    • hier werden SIE geholfen am 15.03.2020 19:36 Report Diesen Beitrag melden

      B-E-R-N - Effekt

      wer lesen kann hat Vorteile - steht unter Bild 3 B = Behaviour (Verhalten), E 0 Exercise (Bewegung), R = Relaxation (Erholung) N = Nutrition (Ernährung). Fragen SIE die Community, hier werden SIE geholfen GRINS

    • AirDefender am 15.03.2020 20:08 Report Diesen Beitrag melden

      @hier werden SIE geholfen

      Grinst auch, dachte mir, dass wenn ich sowas schreibe, wird es noch veröffentlicht. Hat halt grad so gepasst;)

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  • Leone am 15.03.2020 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    Sergio

    Haben ein baby das jede nacht nicht durchschläft. Na dann gute nacht.

    • Heidi am 15.03.2020 19:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Leone

      Auch Dein Baby schläft irgendwann, nutze es und leg Dich daneben, Haushalt rennt nicht davon... Alles Gute

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  • Sepp Hitz am 15.03.2020 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    Coronavirus

    Gäbe es plötzlich eine Mediensperre hätten wir bald keine Viren mehr auf dieser Welt? So und nun warte ich auf die Kommentare. Ich hoffe jetzt dass wieder einmal die Vernunft auf unsere Erde kommt. Macht und Geldgier hat noch nie die Menschheit gerettet. So konnte es ja nicht weiter gehn.

    • Naturkind am 15.03.2020 19:01 Report Diesen Beitrag melden

      Antwort@Sepp Hitz

      Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir es der Macht und Geldgier gewisser Menschen zu verdanken haben, dass wir uns in diesen Zuständen befinden. Ehrlich gesagt kann ich mich an keinen Grippewinter in meinem Leben erinnern, in dem man im Minutentakt über Neuerkrankungen und Todesfälle berichtet hat. Wie hat Herr Dr. Bender so schön gesagt; Corona ist eine Grippe der man einen schönen Namen verpasst hat. Wenn nun die Schulmedizin endlich wieder ihrem Eid/ Versprechen dem Heilen folgen würden, wäre die Grippewelle bald wieder vorbei.

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