Prostata und Brust

19. Juli 2018 18:42; Akt: 19.07.2018 18:42 Print

Spätes Essen macht dick – und begünstigt Krebs

Nicht allzu spät zu Abend zu essen, kann sich auszahlen: Laut spanischen Forschern senkt ein frühes Dinner das Risiko für manche Krebsarten deutlich.

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Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt des Abendessens und der Entwicklung zweier Krebsarten. Laut Forschern des Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) haben Menschen, die vor 21 Uhr ihr Znacht einnehmen, ein fast 20 Prozent geringeres Risiko für Prostata- und Brustkrebs als Menschen, die das erst nach 22 Uhr tun.

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Achten Sie darauf, wann Sie abends das letzte Mal etwas essen?

Auch wer nach dem Essen mindestens zwei Stunden Zeit verstreichen lässt, ist weniger gefährdet.

Betroffene plauderten aus dem Nähkästchen

Für die im «International Journal of Cancer» erschienene Studie verglich das Team um Manolis Kogevinas die Angaben von 621 Prostata- und 1205 Brustkrebspatienten zu Lebensstil und Essensgewohnheiten mit denen von 872 gesunden Männern und 1321 gesunden Frauen.

Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass tägliche Essrhythmen für das Krebsrisiko eine Rolle spielen, ordnet Sciencedaily.com ein. Sollten die Ergebnisse in anderen Studien bestätigt werden, müsse dies bei Empfehlungen zur Krebsprävention berücksichtigt werden.

Von Bedeutung sind die Erkenntnisse vor allem für Südeuropäer, die ihr Abendessen in der Regel eher spät einnehmen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • HP aus Aesch am 19.07.2018 20:42 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht glaubhaft

    Wo ist denn wissenschaftlich belegt, dass Südeuropäer mit eben diesen Essgewohnheiten ein höheres Krebsrisiko haben?

  • Lukki M. am 19.07.2018 20:18 Report Diesen Beitrag melden

    Muss nicht sein

    Eine Korrelation bedeutet nicht, dass zwei Dinge kausal zusammenhängen! Vielleicht sind diese Menschen auch einfach gestresster, essen deswegen später am Abend und sind aus dem selben Grund anfälliger für verschiedenste Krankheiten.

  • Marco am 19.07.2018 20:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wieder reingetappt

    Und wieder haben einige studierte Leute den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität verwechselt. Es ist ganz einfach: Wer nach 22 Uhr tatsächlich noch isst, der hat vermutlich ganz viele andere Probleme und allgemein einen ungesunden Lebensstil. Mit der Uhrzeit hat das also wenig bis gar nichts zu tun.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tökti am 21.07.2018 18:20 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man den Chabis der da

    mitunter geschrieben wird essen könnte, wäre das Welternährungsprogramm ein größeres Problem los.

  • Jack Mac am 20.07.2018 22:17 Report Diesen Beitrag melden

    So a Quark

    Haben nicht die Südeuropäer wie in Italien, Griechenland, Spanien etc. die höchste Lebenserwartung? Alles Spätesser.

  • Sepp Trub am 20.07.2018 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    Olmas und Rindsfilet nie nach 20.00

    Also, bei uns auf der Forch gibt's immen einen Bananen-Split vor dem Schlafen......macht uns aber nicht dick.

  • M.P. am 20.07.2018 18:18 Report Diesen Beitrag melden

    Wann essen den Schichtarbeiter?

    Was machen diejenigen, die Schicht arbeiten? Vor allem unregelmässigen Schichtdienst? Die können nur in den Pausen, vor oder nach der Schicht etwas essen, auch wenn es Nachts um 1Uhr oder Morgens um 4 Uhr.

  • Valbon am 20.07.2018 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Atmen

    Bald wird auch noch das lebensnotwendige Atmen unter die Lupe genommen und die werden Sagen zu spät am Abend atmen ist ungesund!