Ostalgie-Museum

11. Dezember 2013 14:22; Akt: 11.12.2013 16:21 Print

So lebte es sich im real existierenden Sozialismus

Eine neue Dauerausstellung in Berlin zeigt das tägliche Leben im sozialistischen Deutschland zwischen Trabi, Bastelei und Ideologie.

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Von 1949 bis 1990 existierte die Deutsche Demokratische Republik (DDR), der sozialistische Staat in Ostdeutschland. Nach dem Fall der Berliner Mauer kam es zur Wiedervereinigung mit der westdeutschen Bundesrepublik Deutschland (BRD). Das «Dokumentationszentrum Alltag in der DDR» in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) hat nun in der Berliner Kulturbrauerei eine neue Ausstellung eröffnet, die das alltägliche Leben im real existierenden deutschen Sozialismus zeigt.

Klar wird: Die Ideologie prägte das Leben, die Glorifizierung der Arbeiter und Bauern war allgegenwärtig. Alles wurde planwirtschaftlich vom Staat organisiert – wenig davon funktionierte richtig. Die Leute wussten sich so weit wie möglich zu behelfen, nähten ihre Kleider nach westlichem Vorbild selber, bastelten Ventilatoren aus Teeeiern und montierten ganze Zelte auf ihren Trabis (siehe Bildstrecke).

Die Ausstellung zeigt Ferienhäuschen am Strand und Kioske, Trabis und elektrische Geräte, Uniformen, Plakate, Statuen. Situiert ist sie in der Kulturbrauerei, einer ehemaligen Bierbrauerei in Prenzlauer Berg – einst das Quartier der DDR-Bohème, heute Touristenviertel und Wohnort der Besserverdienenden. Vom Erbe der DDR ist dort nicht mehr viel zu sehen, anders als in anderen Stadtteilen.

(lmm)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stamina am 11.12.2013 15:45 Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist der Wettbewerb?

    macht doch einen Wettbewerb wo eure sozialistischen 20min Leser Eintrittstickets für's Museum gewinnen können;) aber diese "Aufklärung" hier finde ich jedenfalls gut

    einklappen einklappen
  • Murron am 11.12.2013 20:25 Report Diesen Beitrag melden

    Tipp

    Wir waren schon in dem Mueseum und werden es nochmals besuchen. Das nächste Mal mit einer Führung, weil sonst viele Informationen untergehen oder man kommt nicht nahe genug an die Infotafeln.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Murron am 11.12.2013 20:25 Report Diesen Beitrag melden

    Tipp

    Wir waren schon in dem Mueseum und werden es nochmals besuchen. Das nächste Mal mit einer Führung, weil sonst viele Informationen untergehen oder man kommt nicht nahe genug an die Infotafeln.

  • Stamina am 11.12.2013 15:45 Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist der Wettbewerb?

    macht doch einen Wettbewerb wo eure sozialistischen 20min Leser Eintrittstickets für's Museum gewinnen können;) aber diese "Aufklärung" hier finde ich jedenfalls gut

    • diva am 11.12.2013 18:09 Report Diesen Beitrag melden

      gute idee

      ... aber mit flugticket für 2 personen.

    • Gedankengang am 11.12.2013 20:09 Report Diesen Beitrag melden

      Clever

      Das Dachzelt ist keine Einzelanfertigung eines Bastlers gewesen, sondern ein in Serie gefertigtes Modell für den Trabant 601.

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