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03. Juni 2013 08:06; Akt: 06.08.2015 14:35 Print

Ausland statt Lehre

von Gabriel Aeschbacher - Statt ein zehntes Schuljahr ab ins Ausland. Lina (15) und Jonathan (16) planen ihren Berufseinstieg erst 2014. Vorerst büffeln sie fleissig an ihren Englischkenntnissen.

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Viele Jugendliche nehmen sich nach obligatorischen Schulabschluss eine Auszeit und verbringen ein Jahr im Ausland. (fotolia)

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Die Alternative zu einem schulischen Brückenjahr ist der Sprachaufenthalt. Das festigt zum einen die noch auf wackligen Beinen stehenden Sprachkenntnisse nach der obligatorischen Schulzeit. Und hilft zum anderen, sich im Kampf um eine Anschlusslösung in eine gute Position zu bringen.
Jonathan möchte gerne Fotofachmann werden. Eine Lehrstelle ist ihm allerdings erst auf den Sommer 2014 in Aussicht gestellt worden, so dass er sich für einen mehrmonatigen Sprachaufenthalt in England entschieden hat. Dies gebe ihm die Möglichkeit, vielleicht gar ein Diplom anzustreben. «Auf der anderen Seite schwingt natürlich auch ein bisschen Abenteuerlust mit», schiebt er nach – und meint, dass es ihm sicher gut bekäme, einmal von zu Hause weg zu sein. Da ist Selbstständigkeit gefragt.
Diese möchte sich auch Lina aneignen. Sie zieht es noch ein bisschen weiter. Colorado ist das Ziel. Weit weg vom beschaulichen Zuhause, möchte Lina in eine fremde Kultur eintauchen, Land und Leute besser kennenlernen – und fit sein, wenn es im nächsten Frühling eventuell an die Aufnahmeprüfung für eine weiterführende Schule geht. «Vielleicht wird mich mein Weg aber auch in eine ganz andere Richtung führen», sagt sie.

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