Masterstudium

25. Oktober 2019 11:11; Akt: 25.10.2019 11:11 Print

Der Master als Karriere-Sprungbrett

von Gabriel Aeschbacher - Neben dem Diplom sind Persönlichkeit, Berufserfahrung und Motivation aber genauso wichtig.

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Ein Masterabschluss bietet eine hervorragende Basis, um seine eigene Karriere zu starten. (Bild: Adobe Stock)

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Ob die Institution zum Beispiel FH Graubünden oder Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) heisst: Gemeinsam ist allen Schulen, dass es für einen Bachelor 180 ECTS-Punkte braucht, wobei pro Punkt mit rund 30 Stunden Arbeitsaufwand kalkuliert wird. Wer den Master anpeilt, braucht nicht nur zwei Semester länger, sondern auch mindestens 270 ECTS-Punkte.

Einer, der an der FH Graubünden studiert hatte, ist Alain Amrein. Der heute 32-Jährige arbeitet im Eventbereich und sagt, dass ein Bachelor quasi Voraussetzung sei, um von einem Unternehmen eingestellt zu werden. Selbst stuft er eine Berufslehre als gleichwertig ein, «denn ein Lernender bringt mehr Praxisbezug mit als ein Bachelor-Absolvent mit viel Theoriewissen im Rucksack».

Marius U.* (24) steht im dritten Jahr seines Bachelor-Studiums. Er möchte Maschinenbauingenieur werden und ist derzeit gerade Teil des Swissloop-Mechanikteams, das sich um die Erforschung von Hochgeschwindigkeitstransportsystemen kümmert. Er ist sich ziemlich sicher, dereinst einen Master in Angriff zu nehmen, weil der ETH-Bachelor tendenziell nicht nur zu theoretisch, sondern auch zu breit gefächert sei.

Für Alain Amrein geht es momentan darum, noch mehr Erfahrung als Multimedia Consultant zu sammeln. Und ja, dann geht es punkto Ausbildung natürlich auch ums liebe Geld. Diesbezüglich sei die Eventbranche nicht gerade der absolute Renner, sagt Amrein und schiebt nach, dass der Jahreslohn bei rund 60'000 Franken starte. Ob es da vielleicht doch lieber ein Master-Studium als Sekundarlehrer sein soll? Zumindest finanziell ist das eine interessante Option, denn im Kanton Zürich zum Beispiel liegt der Einstiegslohn bei fast 100'000 Franken.

Worin sich die beiden Youngsters einig sind: Die Ausbildung ist das eine. Persönlichkeit, Berufserfahrung sowie Eigenmotivation sind noch wichtiger, um später auf der Karriereleiter nach oben zu klettern.

*Name der Redaktion bekannt

FHGR.ch
FFHS.ch
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