Pannenserie

07. Januar 2011 15:06; Akt: 07.01.2011 15:18 Print

«Discovery» bleibt weiter am Boden

Der letzte Flug der der US-Raumfähre «Discovery» lässt weiter auf sich warten. Die NASA verwarf auch den für Anfang Februar geplanten Starttermin des Shuttles.

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Die Serie technischer Probleme an der US-Raumfähre «Discovery» reisst nicht ab. Am Donnerstag ist der letzte Flug des Shuttels zur Internationalen Raumstation ISS erneut verschoben worden. Damit will die US-Raumfahrtbehörde NASA mehr Zeit für notwendige Reparaturen gewinnen. Einen neuen Termin nannte sie nicht, möglich wäre aber Ende Februar. Die NASA hatte am Treibstofftank der «Discovery» im November mehrere grosse Risse entdeckt, die mit Schaumstoff und einer neuen Metallschicht repariert werden sollten.

Mit der Raumfähre sollen sechs US-Astronauten, darunter eine Frau, zur internationalen Raumstation ISS fliegen. Mit an Bord soll auch «Robonaut 2» gehen - ein Roboter, der äusserlich einem Menschen ähnelt.

Die «Discovery» ist die älteste der drei US-Raumfähren, die dieses Jahr ihren Betrieb einstellen sollen. Sowohl die «Discovery» als auch «Atlantis» und «Endeavor» sollen dann Museumsstücke werden. Damit könnte die russische Sojus-Raumfähre für einige Jahre das einzige Raumschiff sein, das Menschen ins All bringt.

(sda)