US-Weltraumorganisation

03. April 2019 15:49; Akt: 03.04.2019 15:49 Print

Warum die Nasa wirklich den Mond besiedeln will

Die US-Raumfahrtbehörde hat angekündigt, dass sie ab 2024 den Mond kolonisieren will. Doch der Erdtrabant soll nur eine Zwischenstation sein.

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2024 wollen die ersten amerikanischen Astronauten wieder auf den Mond zurückkehren. Die Rückkehr zielt darauf ab, die Ankunft auf den Mars vorzubereiten. Wie der Chef der Nasa, Jim Bridenstine, sagt, soll die Expedition die Landung auf den Mars vorbereiten. «Wir wollen 2033 erfolgreich auf dem Mars landen. Der Mond ist das Testgelände.»

Durch die erneute Mondlandung will die Nasa lernen, wie man auf dem Mond überleben kann, Bridenstine sagt: «Das Ziel ist nicht nur, den Menschen wieder an die Mondoberfläche zu bringen, sondern auch zu beweisen, dass wir in einer anderen Welt leben und arbeiten können.»

Reise nur alle 26 Monate möglich

Eine Mission zum Mars dürfte mindestens zwei Jahre dauern. Dazu kommt, dass die Reise zum Mars nur erfolgen kann, wenn sich der Planet auf der gleichen Seite der Sonne befindet wie die Erde. Dies geschieht etwa alle 26 Monate. Also in den Jahren 2031 und 2033.

Im Jahr 2017 hatte ein Nasa-Finanzierungsgesetz 2033 als Starttermin für die erste bewohnte Marsmission festgelegt, aber die Raumfahrtbehörde bezog sich in ihrer Mitteilung in den letzten Monaten oft auf die «2030er-Jahre».

Amerikanerin soll als erste Frau den Mond betreten

Durch den strengen Zeitplan, mit der Mondlandung im Jahr 2024, den die Nasa von US-Vizepräsidenten Mike Pence erhielt, befindet sich die Organisation im Ausnahmezustand. Pence sagte vergangene Woche: Ein Scheitern des Fünfjahresziels sei «keine Option».

Er verwies dabei auf die Konkurrenz Chinas in der Raumfahrt und die Landung eines chinesischen Roboters auf der Rückseite des Mondes. Auf Anordnung von Präsident Donald Trump sehe die «offizielle Politik» vor, dass die erste Frau und der nächste Mann auf dem Mond US-Astronauten sein sollen.

(fss/sda)