Fussball

06. September 2013 13:07; Akt: 06.09.2013 15:34 Print

Ökonom fordert Lohndeckel für Profis

von Fee Riebeling - Ein deutscher Forscher schlägt eine Einkommensobergrenze für Fussballer vor. In der Schweiz hält man das für keine gute Idee.

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Real Madrid holt Gareth Bale von Tottenham. Die genaue Ablösesumme ist unklar, geschätzt werden zwischen 91 und 100 Millionen Euro. Verdienen wird Bale bei Real pro Jahr rund 22 Mio. Franken. ist der zweitteuerste Spieler des Transfersommers 2013. Der uruguayische Nationalspieler wechselt für 64 Millionen Euro von Napoli zu Paris St-Germain. (Zahlen: Transfermarkt) Die AS Monaco schnappt sich Superstürmer . Der Kolumbianer unterschreibt für vier Jahre, was den französischen Klub 45 Millionen Euro kostet. hat sich entschieden: Das vielumworbene, brasilianische Talent wechselt zum FC Barcelona. Mesut Özil wechselt von Real Madrid zu Arsenal nach London. findet den Weg vom FC Porto zu Monaco. Der Klub erneuert sein Kader rundum neu. verlässt Real Madrid in Richtung Napoli. Der Argentinier soll bei den Italienern den abgewanderten Edinson Cavani ersetzen. Manchester City verpflichtet den Brasilianer . Er kommt von Schachtjor Donezk. Der Brasilianer verstärkt den FC Chelsea. Der Offensivmann kommt für 35 Millionen Euro von Anschi Machatschkala. wechselt von Borussia Dortmund für die festgeschriebene Ablösesumme von37 Millionen Euro zu Bayern München. Der brasilianische Innenverteidiger verlässt die AS Roma und schliesst sich für 35 Millionen Euro Paris St-Germain an. Marouane Fellaini wechselt vom FC Everton zu Manchester United. wechselt von der AS Roma zu Tottenham Hotspur. Real Madrid macht das Rennen um den spanischen Jungstar . Er unterschreibt einen Fünfjahresvertrag. Real Madrid schnappt sich auch von Real Sociedad. Roberto Soldado wechselt vom FC Valencia zu Tottenham Hotspur. wechselt von Sevilla zu Manchester City. Der spanische Nationalstürmer hat in 139 Spielen für Sevilla 85 Tore erzielt. Borussia Dortmund hat einen Ersatz für Mario Götze gefunden. Der Armenier kommt zum deutschen Vizemeister. Manchester City krallt sich den begehrten Stürmer . Der Montenegriner spült der AC Fiorentina 26 Millionen Euro in die Kasse. Ligue-1-Aufsteiger Monaco holt zusammen mit James Rodriguez. Der Portugiese ist Teil des 60-Millionen-Deals. Samuel Eto'o wechselt für ein Jahr von Anschi Machatschkala zum FC Chelsea. Dieser Wechsel hat sich früh abgezeichnet: verlässt Bayer Leverkusen Richtung London. Unter José Mourinho will der Offensivspieler versuchen, im Starensemble des FC Chelsea Fuss zu fassen. Der spanische Welt- und Europameister (Nr. 22) wechselt für rund 20 Millionen Euro von Sevilla zu Manchester City. Der neue Bayern-Coach Pep Guardiola hat seinen Wunschspieler. wechselt vom FC Barcelona zu Bayern München. Als Ablösesumme werden 20 Millionen Euro kolportiert. Der brasilianische Nationalspieler kommt nach Europa. Für 19,5 Millionen Euro wechselt der Mittelffeldspieler von Corinthians Sao Paulo zu Tottenham Hotspur. wechselt von Dynamo Moskau zu Anschi Machatschkala. Der Russe woll rund 19 Millionen Euro gekostet haben. verlässt den PSV Eindhoven in Richtung AS Rom. Der holländische Nationalbringt spült dem PSV immerhin 18 Millionen Euro in die Kasse. West Ham United übernimmt definitiv. Die Londoner zahlen Liverpool 17,5 Millionen Euro für den Stürmer. Verteidiger Mamadou Sakho wechselt von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool. Das Theater um ist zu Ende: Die Bayern lassen den Stürmer zur AC Fiorentina ziehen. 15,5 Millionen Euro kassiert der Triple-Sieger für den Torjäger. wechselt innerhalb der russichen Liga von Zenit St. Petersburg zu Anschi Machatschkala. Der Brasilianer wechselt von seiner Heimat von Internacional zu Schachtjor Donezk. Southampton läss sich die Verpflichtung von kosten. Der Kenianer kommt von Celtic Glasgow.

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Der deutsche Fussball droht langweilig zu werden. So warnt Klaus Zimmermann vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn. Dies, weil mit Borussia Dortmund und Bayern München seit zehn Jahren immer dieselben Clubs die Bundesliga gewinnen. Der Grund: Nur sie können sich die besten Spieler leisten. Doch das ist laut Zimmermann für die Fans auf Dauer unattraktiv. Er argumentiert, Spiele seien umso spannender, je ebenbürtiger sich die Vereine sind (siehe Box). Deshalb schlägt der Ökonom einen Lohndeckel für Fussballer vor.

Auch in der Schweiz dominiert mit Basel ein reicher Verein die Meisterschaft: In den letzten zehn Jahren gewann er siebenmal. Weniger vermögende Clubs haben das Nachsehen. Trotzdem hält man hierzulande wenig von einem Höchstlohn für Profis. «Wir könnten den Fussball an den Nagel hängen», urteilte Fifa-Chef Sepp Blatter in der «Schweiz am Sonntag» mit Blick auf den Transfermarkt. Wer würde hier noch spielen wollen?

Unterstützung erhält er vom Zürcher Wirtschaftsprofessor Helmut Dietl. «Beim Festlegen der Höhe des Gehaltsdeckels müsste man sich an den Spielerbudgets der ärmsten Clubs orientieren», sagt er. Auch funktioniere eine nationale Höchstgrenze nicht in der Champions League – dort hätten Schweizer Clubs keine Chance mehr, weil sie sich keine guten Spieler mehr leisten könnten.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mer megil am 06.09.2013 14:10 Report Diesen Beitrag melden

    dafür, bedingt

    wäre auch für einen Lohn dekcel aber auch für einen Deckel in Transfersummen maximal 5Mio.Euro Jahresgehalt evtl bisschen höher, das reicht locker um sich an angenehmes Leben zu haben und für Transfers darf nicht mehr als 100Mio ausgegeben werden pro Transferperiode so würden dann sicher auch die viel zu hohen preise entlich wieder sinken so das man auch als mittel grosser club ne chacne hat einen spieler zu kaufen der sich schon bewehrt hat natürlich sollte das ganze International gelten

  • reti am 06.09.2013 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    von wegen

    Nur so zur Info: in den letzten 10 Jahren haben 5 verschiedene Klubs die Bundesliga gewonnen. Werder Bremen, Bayern, Stuttgart; Wolfsburg und Dortmund

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  • Niceki L am 06.09.2013 15:03 Report Diesen Beitrag melden

    Uebertrieben!

    Ja das ist höchste Zeit! Denn es gehört der Fussball mit seinem Können in den Mittelpunkt und nicht der Verdienst. Dies Löhne sind total übertrieben!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mjölnir am 06.09.2013 16:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schlechte Idee

    Jeglicher Eingriff in die freie Marktwirtschaft wirkt sich negativ aus. Lasst die Vereine und Firmen selber bestimmen was ihre Fußballer /Mitarbeiter wert sind.

  • Rote Lise am 06.09.2013 16:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1:12

    Darf ich doch schwer hoffen das auch Fussballclubs unter die 1:12 Initiative fallen .

  • Niceki L am 06.09.2013 15:03 Report Diesen Beitrag melden

    Uebertrieben!

    Ja das ist höchste Zeit! Denn es gehört der Fussball mit seinem Können in den Mittelpunkt und nicht der Verdienst. Dies Löhne sind total übertrieben!!

  • Kuli Kumber am 06.09.2013 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist Falsch!

    Was ist das den für eine Aussage??Das betrifft die Bayern und nicht den BVB!Im Gegenteil, der BVB holt Spieler und baut Sie auf in Ihren jungen Jahren. Dazu haben Sie einen langjährigen Trainer mit einem Konzept, das BESTE Konzept in ganz Europa und der FC Bayern hat nichts besseres zu tun als den einzig wahren konkurrenten durch Transfers zu schwächen, toll!Bitte wenn Sie schon etwas sagen, dann die Wahrheit...

    • Chris am 06.09.2013 17:30 Report Diesen Beitrag melden

      stimmt wirklich nicht

      Du hast vollkommen recht! Wolfsburg und Hoffenheim zahlen auch sehr hohe Löhne (auch ohne Erfolg). Ausserdem ist es total lächerlich zu behaupten, dass in Deutschland seit 10 Jahren nur die Bayern und Dortmnd gewinnen. Der BVB war vor 7,8 Jahren beinahe Konkurs gegangen!

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  • Sven am 06.09.2013 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    Mal was klarstellen

    Hier muss mal was klargestellt werden. Profi-Sportler (Fussballer) verdienen sehr viel. ABER sie müssen auch jeden Tag ihre Leistung bringen, machen sie das nicht sind sie sehr schnell weg vom Fenster und verdienen kaum noch was. Abgesehen davon das man das bis max 35 machen kann. Im gegenzug haben wir unsere Bänkeler und Politiker die ebenfalls sehr viel Geld verdienen, aber im gegensatz zu den Profis keine Leistung bringen müssen, nichteinaml verantwortung! Daher finde ich das in Ordung, die bringen auch ihre Leistung, im gegensatz zu den cravattenträgern!