Spanien

11. Oktober 2016 18:45; Akt: 11.10.2016 19:09 Print

105 Kilogramm – das ist der grösste lebende Kalmar

Im Nordwesten Spaniens ist einem Fotografen ein seltenes Tier vor die Linse geschwommen. Für den Kalmar gab es jedoch kein Happy End.

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Im Nordwesten Spaniens ist einer der grössten jemals lebend gesichteten Riesenkalmare entdeckt worden. Einem Hobbyfotografen sei am Strand von A Coruña in Galicien eher zufällig ein Bild des 105 Kilo schweren Tieres geglückt, berichtete die Nachrichtenagentur efe.

Das Tier in Spanien sei schwer verletzt gewesen, habe aber noch ein intaktes Auge gehabt, hiess es am Dienstag unter Berufung auf die Sammelstelle für die Erforschung und den Schutz von Meereslebewesen (Cepesma). Ein ähnlich grosser Riesenkalmar (Architeuthis) sei bisher nur einmal lebend gefilmt worden – vor zwei Jahren in Japan.

«Kampf der Titanen»

Es habe seine Farbe in ein leuchtendes Rot geändert, als es auf den Fotografen aufmerksam wurde. Vermutlich sei es zuvor von einem ähnlich grossen Artgenossen angegriffen und dabei verwundet worden, sagte Cepesma-Präsident Luis Laria und sprach von einem «Kampf der Titanen». Der Riesenkalmar sei kurz darauf gestorben und werde nun von Wissenschaftlern genauer untersucht.

Riesenkalmare leben normalerweise in der Tiefsee und verfügen über acht Arme und zwei lange Tentakel sowie riesige Augen. Um sie ranken sich viele Seemanns-Legenden, oft werden sie als vielarmige Meeresungeheuer bezeichnet.

(woz/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fred am 11.10.2016 22:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Halbfertiger Beitrag

    Anstelle des Gewichtes hätte jetzt doch eher die Länge interessiert?

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  • Bürgerwürger am 11.10.2016 19:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der grösste lebende Kalmar

    Wie wenn alle lebenden Kalmare registeiert wären

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  • schmiffe am 11.10.2016 22:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum?

    kann mir jemand erklären warum er seine farbe geändert hat?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Fred am 11.10.2016 22:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Halbfertiger Beitrag

    Anstelle des Gewichtes hätte jetzt doch eher die Länge interessiert?

    • Oralapostel am 12.10.2016 07:07 Report Diesen Beitrag melden

      Den Beitrag fertig gemacht

      Ich unterstütze 20 Minuten in der Arbeit und habe gerade auf Wikipedia nachgeschaut. Die Arme sind sehr dehnbar und es ist daher schwierig sie zu messen. Aus diesem Grund zählt für die Messung der Riesenkalmare die so genannte Mantellänge (also quasi der Körper). Der grösste je gemessene hatte eine Mantellänge von 2.25 Metern. 1.8 ist aber normal. Mit Armen sind das dann 5 - 18 Meter Länge - je nach Dehnung der Arme.

    • A.J. am 12.10.2016 07:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Fred

      Die sind so elastisch, dass ein sinnvoller Vergleich kaum möglich ist. Ähnlich wie bei der Frage nach der längsten Schlange der Welt.

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  • schmiffe am 11.10.2016 22:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum?

    kann mir jemand erklären warum er seine farbe geändert hat?

    • Jangst._ am 11.10.2016 23:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @schmiffe

      Orange/ Rot ist eine Signalfarbe. Damit versucht er seine "Feinde" einzuschüchtern und "Gefahr" zu signalisieren. Im Beitrag stand das er vermutlich in einem Kampf verletzt wurde von etwasem das die Grösse des Fotografen gehabt hatte. Darum der Farbwechsel.

    • A.J. am 12.10.2016 07:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jangst._

      So ein Pottwal lässt sich von roter Farbe einschüchtern? Ist Rot in den Tiefen, in denen sie Riesenkalmare jagen, überhaupt sichtbar?

    • schmiffe am 12.10.2016 07:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @A.J.

      nun da sie von seefahrern schon entdeckt wurden bevor es tiefsee u-boote gab denke ich das sie ihr teritorium auch mal verlassen und sich ab und zu relativ nahe zur oberfläche aufhalten. ein hund stellt auch die nackenhaare auf und es zeigt wirkung

    • Molly am 12.10.2016 08:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @schmiffe

      Suche mal auf YouTube nach dem Begriff Humboldt Kalamar, dort wird das genau erklärt. Danach vergeht einem allerdings das Bad im Meer in verschiedenen Regionen.

    • Biologin am 12.10.2016 11:29 Report Diesen Beitrag melden

      Verletzung - ev. durch Schiffsschraube?

      Stress oder Verletzung - koennte moeglicherweise auch durch Schiffschraube verletzt worden sein?

    • Tim Ranos am 12.10.2016 12:17 Report Diesen Beitrag melden

      @Jangst._

      Ich bezweifle dass man das, was den Kalmar angegriffen hat als Artgenossen eines Fotografen bezeichnen würde, wenn es ein Mensch gewesen wäre! Der Kalmar wurde eher von einem anderen Kalmar verletzt.

    • Martinjo am 12.10.2016 12:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @schmiffe

      Die Farbe rot ist in der Tiefsee eine Tarnfarbe und ich denke mal das er dies aus "Gewohnheit" züm Selbstschutze getan hat.

    • Huch? am 12.10.2016 15:43 Report Diesen Beitrag melden

      @Molly

      Guter Tipp. Zu den Humboldt-Kalmaren sagt Wikipedia: "Die rote Färbung gefangener Tiere kommt von speziellen Farbzellen (Chromatophoren) in der Haut, mit der sie sich vor Jägern tarnen, da diese meist kein Rot erkennen können."

    • Architeutes am 13.10.2016 11:59 Report Diesen Beitrag melden

      Rot ist in der Tiefsee eine Tarnfarbe

      Rot ist die erste Farbe die in der Tiefsee geschluckt wird. Also ist rot eine Tarnfarbe. Er wollte sich tarnen. Nicht mehr. Letztens kam eine "Flussmonster"-Episode wo Jeremy einen Humboldkalmar gefangen hatte. Im Wasser war er leuchtend rot. Kaum auf dem Schiff tarnte er sich mit der Farbe des Decks. Ach ja. Jeremy liess in danach wieder ins Wasser.

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  • Bürgerwürger am 11.10.2016 19:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der grösste lebende Kalmar

    Wie wenn alle lebenden Kalmare registeiert wären

    • Alexander am 12.10.2016 00:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bürgerwürger

      Vor allem ist noch interessant, dass er ja gar nicht mehr lebt...

    • Corinne am 12.10.2016 08:14 Report Diesen Beitrag melden

      Te Papa Wellington: 4,5 meter, 475kg

      Die neuseelaendische Riesenkrake, die lebend im Meer entdeckt worden ist im 2007, 4,5m lang und 475kg schwer starb tragischerweise, als sie an Bord des Schiffes gezogen worden ist jetzt- sie ist jetzt in einem enormen Tank, der speziell fuer sie angefertigt worden ist, ausgestellt im Te Papa Museum in Wellington.

    • Dr. Gabber am 12.10.2016 13:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bürgerwürger

      größter lebend gerichteter Kalmar. Lesen hilft manchmal weiter, um so mehr wenn man richtig liest.

    • Bürgerwürger am 12.10.2016 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dr. Gabber

      Im Titel steht: Ist der grösste....

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